Eine der ersten eingeladenen Künstlerinnen ist die israelisch-niederländische Multimedia-Expertin Yael Bartana, die ihr Projekt „Bewegung Jüdischer Wiedergeburt in Polen“ (JRMiP) weiterentwickeln wird.Der zum Kurator berufene polnische Videokünstler Artur Zmijewski hatte in einem offenen Aufruf an Künstlerinnen und Künstler appelliert, ihre politischen Standpunkte darzulegen. Bis zum Ende der Frist im Januar 2011 hätten etwa 7500 Interessierte aus aller Welt geantwortet, hieß es. Die Positionspapiere werden derzeit gesichtet. „Wir brauchen jetzt Zeit, um das Material gründlich zu bearbeiten und zu erfassen, was für politische Wesen wir als Künstlerinnen und Künstler sind“, sagte Zmijewski.Die Berlin Biennale wird durch den Verein Kunst-Werke Berlin/KW Institute for Contemporary Art organisiert und von der Kulturstiftung des Bundes gefördert. Das Festival findet alle zwei Jahre statt.dpa