Sonntag, 03. Januar 2016

Bodypainting hautnah: „Die beste Show, die ich je gemacht habe“

Der Körper ist sein Medium, die Natur seine Muse: Johannes Stötter aus Pfitsch hat in den vergangenen Jahren als Bodypainter weltweit für Furore gesorgt. Jetzt kam er zurück nach Südtirol – mit einer einzigartigen Show.

Johannes Stötters Neuinszenierung eines seiner bekanntesten Werke.
Johannes Stötters Neuinszenierung eines seiner bekanntesten Werke.

Künstler, Musiker und Bodypainter – Johannes Stötter hat viele Facetten. Letztere hat ihn jedoch weltweit bekannt gemacht. 

Als der 37-Jährige aus Pfitsch 2012 die Bodypainting-Weltmeisterschaft gewann, öffnete er damit die Tür zu internationaler Bekanntheit. Russland, Südkorea, USA, Europa – Stötter reist rund um den Globus. 

Jetzt zieht es den Südtiroler zurück zu seinen Wurzeln – nach Sterzing. „Diese Show wird einzigartig. Vor allem, weil es das erste und vermutlich letzte Mal sein wird, dass ich damit in Sterzing auftreten werde“, erklärt der Künstler im Gespräch mit STOL im Vorfeld. Am Mittwoch war es dann soweit. 

Ein Meisterwerk in 30 Minuten

Während der Künstler normalerweise mehrere Stunden Zeit hat, seine Werke zu schaffen, hatte er in Sterzing 30 Minuten Zeit: „Das ist sicher auch einer der spektakulären Aspekte: Dass ich mein Vorhaben in so kurzer Zeit umsetzen möchte.“ 

Mit der Show die Welt erobern

Nach der gelungenen Show in Sterzing will Stötter dann mit demselben Konzept die Welt erobern: „In Sterzing wird der Anfang gemacht, anschließend möchte ich mit der Show global auftreten“, erklärt der ehemalige Weltmeister. 

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Normalerweise wird Johannes Stötter für Fernsehauftritte, Werbekampagnen und andere Aufträge gebucht. Wettbewerben hat er mittlerweile eher den Rücken zugekehrt: „Ich habe eigentlich fast alle Auszeichnungen, die es in dieser Branche gibt, geholt. Der große Aufwand, den so ein Wettbewerb mit sich bringt, zahlt sich für mich nicht mehr aus.“ 

„Ich finde, das ist die beste Show, die ich je gemacht habe“, so der preisgekrönten Bodypainter zur Neuinszenierung eines seiner bekanntesten Werke. 

stol/liz

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stol