Dienstag, 28. Februar 2017

Borgo Valsugana: LE INGEGNOSE

Im Rahmen der ersten Konferenz der internationalen Frauenmuseen kuratiert Rosanna Cavallini die Ausstellung LE INGEGNOSE. Gezeigt werden12 zeitgenössische Positionen aus der Region Trentino Südtirol. Sie sind vom 4. bis 26. März im Spazio Klien zu sehen.

Margit Klammer: „Was man sich in den Kopf setzt wächst“, Steinzeug; - Foto: Margit Klammer
Margit Klammer: „Was man sich in den Kopf setzt wächst“, Steinzeug; - Foto: Margit Klammer

Die Künstlerinnen setzen sich in der Ausstellung mit verschiedenen Aspekten auseinander, sodass ein breites Spektrum an künstlerischen Ausdrucksformen zu sehen ist.

Das Motto der Meraner Künstlerin Margit Klammer „WAS MAN SICH IN DEN KOPF SETZT WÄCHST“ liegt den aus Steinzeug modellierten Skulpturen zugrunde. Materialisierte Gedanken stehen im Dialog und als Kontrapunkt zur gewachsenen Natur. Ein Zusammenspiel wodurch etwas Statisches lebendig wird und sich verändern darf.

Verstummte Waldlandschaften von Petra Polli

Bei der in Tusche gearbeiteten Serie TRACKS von Petra Polli stehen verstummte Waldlandschaften belebt wirkenden Lichtungen gegenüber und lösen sich in abstrakte Formen auf. Es ist ein Akt der Reduktion und Abstraktion. Der Verweis auf einen konkreten Ort wird nur mehr an den GPS-Koordinaten im Werktitel erkennbar. Es ist vor allem die Natur, in der die von Zeitmangel und Schnelligkeit geplagten Menschen, Erholung finden.

Thea Blaas verschmilzt Licht, Raum, Klang und Zeit

NULLA È COME SEMBRA: Wer sind wir, wohin gehen wir. Emotion. Sehnsucht? Im Werk von Thea Blaas verschmelzen Licht, Raum, Klang und Zeit zu einer Dimension, die dazu einlädt, über die Grenzen und das Verhältnis von Körper und Geist nachzudenken.

Portraitserie von Mu¨ttern und Kindern

Karin Schmuck zeigt die Serie MOTHERS. Es ist eine Portraitserie von Mu¨ttern mit deren Kindern, alle im Alter zwischen einigen Monaten und 3 Jahren, eine Phase, in der ihre Beziehung zueinander sehr eng, fast symbiotisch sein kann. Die dunkelrote, Farbe des Hintergrundes ist ein Verweis auf die Malerei des Manierismus und Barock und erinnert zugleich an Erde und Blut. Im Gegensatz zu den klassischen Madonnenbildern wird dem Betrachter der Blick versagt, das Kind, mit dem Ru¨cken zu uns, ist der Mutter zugewandt und verdeckt deren Gesicht, Haar- und Hautfarbe sind oft ähnlich, so dass die beiden zu einem einzigen Wesen zu verschmelzen.

Vernissage am 4. März 2017 um 11 Uhr

Ausstellungsdauer: vom 4.-26. März. 

Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag von 10.00-12.00 und 16.00-19.00 Uhr
Sonntag von 10.00-12.00; Montag geschlossen.

stol

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