Bei seinen Reisen in die Peripherien und Zentren von Großstädten spürt er mit seiner Kamera verschiedene Lebensräume auf, erforscht sie mit der Linse und setzt sie anschließend in seinem Atelier fotografisch und bildhauerisch um. Während seiner letzten Berlinreise hat sich Egger mit dem Thema Natur und Großstadt auseinandergesetzt.In seinen Fotocollagen lässt er neue, bedrohliche Landschaften entstehen. Deren Intention ist, durch Überhöhung und Ironisierung auf die ausufernde Zivilisation bzw. das Zurückdrängen der Natur hinzuweisen. Ulrich Egger, geboren 1959 im Vinschgau, lebt und arbeitet in Meran. Aktuell arbeitet Egger mit Arch. Kurt Stecher an der künstlerischen Gestaltung des neuen hydrogeologischen Amtes in Bozen. Zuletzt waren einige seiner neusten Arbeiten auf der Biennale 2011 (Kurator Vittorio Sgarbi) und im Rahmen der Parallevents der Biennale im Spazio Thetis zu sehen. 2013 fotofever paris, photography art fair 30 international galleries mit Guido Cabib (NA).Termin:Samstag, 8. Februar 11Uhr Kunst Meran, Sparkassensaal Heinrich Gasser, Kunstsammler und Mitbegründer des Museion, stellt den soeben erschienen Katalog von Ulrich Egger vor.