Montag, 18. Februar 2019

Bulgari finanziert Restaurierung des Largo Argentina in Rom

Der international bekannte Juwelier Bulgari finanziert mit einer Million Euro die Restaurierung des archäologische Grabungsareals Largo Argentina in Rom, auf dem im Jahr 44 vor Christus der römische Kaiser Gaius Julius Cäsar von einer Gruppe rivalisierender Senatoren erstochen wurde. Dies berichtete Roms Bürgermeisterin Virginia Raggi, die das Abkommen mit Bulgari am Montag vorstellte.

Die Restaurierungsarbeiten am Largo Argentina wurden von Roms Bürgermeisterin Virginia Raggi angekündigt.
Die Restaurierungsarbeiten am Largo Argentina wurden von Roms Bürgermeisterin Virginia Raggi angekündigt. - Foto: © LaPresse

Die Restaurierungsarbeiten sollen in der zweiten Hälfte 2021 abgeschlossen werden. Damit wird das Areal wieder Besuchern zugänglich. Geplant ist die Restaurierung des gesamten Geländes und der Reste von vier Tempeln, die sich hier befinden, berichtete Raggi.

Der Largo di Torre Argentina liegt in der Nähe des weltberühmten Forum Romanum und ist auch wegen seiner Katzenkolonie bekannt, die sich dort angesiedelt hat. Auf dem Grabungsareal finden sich die Überreste von vier Tempeln, die allesamt aus republikanischer Zeit stammen, und zwar aus dem 4. bis 1. Jahrhundert vor Christus. Auf den ersten Blick erkennbar wird das unterschiedliche Alter der Bauten durch die Lage der Bauwerke im Boden: Je tiefer ein Tempel liegt, desto früher die Datierung, da sich das Niveau des Platzes – etwa durch neue Pflasterung – über die Jahrhunderte leicht anhob.

„Largo Argentina ist eine der ältesten archäologischen Stätten Roms. Wir sind stolz, dass wir dazu beitragen können, Rom dieses Areal zurückzugeben“, so Jean-Christophe Babin, Geschäftsführer Bulgaris. Der römische Juwelier hatte 2016 bereits die Restaurierung der Spanischen Treppe mit 1,5 Millionen Euro finanziert. Am oberen Ende der Treppe, in der zentralen via Sistina, hatte Bulgari 1884 sein erstes Geschäft eröffnete.

apa

stol