Mittwoch, 16. November 2016

Christos „Floating Piers“ werden für den Straßenbau recycelt

Die berühmten „Floating Piers“ des Künstlers Christo werden in Gronau im Münsterland recycelt. Sie würden zerkleinert und mit anderen Fasern vermischt, um sie anschließend als robustes Textil im Garten- oder Straßenbau einsetzen zu können. Auch als Dämmung unter Dachbegrünungen könnten die Recycling-Fasern zum Einsatz kommen, hat die zuständige Firma Altex mitgeteilt.

Der rund drei Kilometer lange Steg auf Schwimmpontons und orangefarbenen Stoffbahnen hatte im Sommer etwa 1,2 Millionen Besucher angelockt.
Der rund drei Kilometer lange Steg auf Schwimmpontons und orangefarbenen Stoffbahnen hatte im Sommer etwa 1,2 Millionen Besucher angelockt. - Foto: © APA/AFP

Der rund drei Kilometer lange Steg auf Schwimmpontons und orangefarbenen Stoffbahnen hatte im Sommer etwa 1,2 Millionen Besucher an den norditalienischen Iseo-See gelockt. Besucher sollten sich fühlen, als könnten sie auf dem Wasser gehen – so erklärte Christo seine Idee.

Christo erregt immer wieder Aufsehen

Der bulgarisch-amerikanische Künstler (81) ist berühmt für Aufsehen erregende Installationen wie etwa die Reichstagsverhüllung in Berlin von 1995. Schon damals waren die Stoffe danach in Gronau umgearbeitet worden.

dpa

stol