Die Landwirtschaft in den Alpen hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Der Stall bildet den Wandel ab und begleitet ihn. Die Ausstellung und ihr Katalog zeigen Gemeinsamkeiten und Differenzen der drei topografisch ähnlichen, kulturell oder historisch aber unterschiedlichen Gebiete. Der Wandel der bäuerlichen Gesellschaft wird an der Stalllandschaft festgemacht. Die Ausstellung stellt aber auch die Frage nach der Zukunft des Stalls: Soll er als Kulturgut erhalten bleiben? Soll er für neue Zwecke dienen? Oder hat er einfach keine Daseinsberechtigung mehr? Als Rahmenprogramm werden Dorfgespräche organisiert, die die Diskussion über die Zukunft des Stalls fortsetzen und nicht nur mit Vertretern aus Politik und Gemeinden oder mit Fachleuten wie Agronomen, Raumplanern und Architekten geführt werden, sondern vor allem die Bauern selbst ansprechen.Die Eröffnung findet am 8. Oktober um 11 Uhr statt.Kuratiert wird die Austellung von Susanne Waiz und Hans-Peter Meier.