Sieben Tonnen Zucker am Boden, mitten drin versinkt ein Einkaufswagen, unzählige an die Wand genagelte Kartoffelpuffer oder ein Schokoladenzimmer hatten über 25.000 Besucher in die Kunsthalle in Düsseldorf gelockt. Nun stellen die über 40 Künstler in Innsbruck aus.Die Ausstellung gliedert sich in einen zeitgenössischen Teil, in dem unter anderem eine Statue aus Butter von Sonja Alhäuser, ein „Cake Stool“ von Jana Sterbak oder „Kinderkotze“ aus Tomatensoße und Buchstabennudeln von Carsten Höller zu sehen sind. Im kleinen historischen Teil sind Werke des „Eat Art Galerie“ Düsseldorf-Gründers Daniel Spoerri zu sehen. Neben seinen „Fallenbilder“ und Teile seiner Rezeptbuchsammlung werden unter anderen auch Werke von Joseph Beuys, Roy Lichtenstein, Dieter Roth, André Thomkins oder Günter Weseler gezeigt.„Die Kombination von Kunst und Essen hat eine lange Tradition in der Geschichte“, sagte eine Sprecherin der Galerie am Donnerstag Journalisten. Verschiedenste Sinne würden bei der Ausstellung bedient. Im Rahmenprogramm werden zwölf Filme zum Thema Essen gezeigt, Vorträge darüber gehalten und Themenessen veranstaltet. Alle ausgewählten Künstler hatten sich schon lange vor der Konzeption der Ausstellung mit Lebensmittel gearbeitet. Einige der Arbeiten seien extra für diese Ausstellung gemacht worden. Eine Videoinstallation zeigt „Rotating Kitchen“ von Zeger Reyers in der Kunsthalle Düsseldorf, wo sich eine komplett ausgestattete Küche durch Rotation selbst zerstört. Nach der Station in Innsbruck zieht die Ausstellung weiter ins Kunstmuseum Stuttgart.Mer Infos zur Ausstellung gibt es im Internet .apa