Freitag, 25. Oktober 2019

Ein Hochgebirgsbiwak auf Reisen

Am Freitagabend ist in Bozen das Kunstprojekt „Bivacco“ vorgestellt worden.

Nun steht das Biwak, die rote Schachtel, am Salewa Gelände in Bozen.
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Nun steht das Biwak, die rote Schachtel, am Salewa Gelände in Bozen.

Ein 1700 Kilo schweres Biwak, das ursprünglich am Fuße der Hochferner Nordwand, nahe der italienisch-österreichischen Grenze auf 2500 Metern über dem Meere stand und aus dem Jahr 1972 – dem Jahr des Autonomiestatutes – stammt, hat die vergangenen Monate während der 58. Kunstbiennale in Venedig Projekte von 7 Südtiroler Künstlern beherbergt.

Anfang Oktober ist das Biwak in die Alpen zurückgekehrt und steht seither vor dem Headquarter der Salewa in Bozen.

Das originale Hochgebirgsbiwak, das im Mai einem UFO gleich auf der Insel San Servolo landete, fand bereits seinen Weg in die Sammlung Reinhold Messners und wurde nach dessen 1970 am Nanga Parbat ums Leben gekommenen Bruder Günther benannt.

Am Freitag ist der Katalog zu dem Kunstprojekt „Bivacco“ vorgestellt worden.

In diesem Youtube-Beitrag wird das Projekt beschrieben.




d/eva