Die Ausstellung ist Teil des umfassenden Programms der Italienischen Botschaft und des Italienischen Kulturinstituts Berlin zur Förderung der italienischen Kunst und knüpft als natürliche Fortsetzung an den Ausstellungszyklus „Italiens“ an, mit dem die Arbeit der in der deutschen Hauptstadt ansässigen italienischen Künstler unterstützt werden sollte. In Kontinuität mit dieser erfolgreichen Initiative entschloss sich die diplomatische Vertretung, einige italienische Institutionen zur Präsentation eines Teils ihrer Bestände einzuladen. Mit einer von seiner Direktorin Letizia Ragaglia zusammengestellten Auswahl jüngerer Künstler aus der eigenen Sammlung eröffnet das Museion in Bozen diese Reihe im prestigevollen Botschaftsgebäude am Tiergarten. Die Residenz der italienischen Botschaft, ein eindrucksvoller Palazzo am Rande des Tiergartens, öffnet daher ihre Pforten und Repräsentationsräume auch weiterhin für Experimente und Provokationen junger Künstler. Dabei verwandelt sie sich in einen innovativen Ort für zeitgenössische Kunst, an dem die Werke in einen Dialog mit der Geschichte und dem spezifischen Kontext des Gebäudes treten. Die zwischen antiken Möbeln, Wandbehängen aus dem 18. Jahrhundert und wertvollen Architekturelementen im Gebäude des italienischen Palazzo platzierten Werke leben nach dem für derartige Projekte charakteristischen Prinzip der Akkumulation und Neudeutung des Raumes mit der normalen Nutzung der Botschaft zusammen.Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler sind Stefano Arienti, Monica Bonvicini, Letizia Cariello, Claire Fontaine, Michael Fliri, Martino Gamper, Werner Gasser, goldiechiari, Elisabeth Hölzl, Hilario Isola und Matteo Norzi, Francesco Jodice, Wil-ma Kammerer, Sonia Leimer, Marcello Maloberti, Philipp Messner, Brigitte Niedermair, Pietro Roccasalva, Martina Steckholzer, Esther Stocker und Nico Vascellari.Kuratiert wird die Ausstellung von Letizia Ragaglia.