Werkzeuge (fast schon Verl?ngerungen des menschlichen K?rpers), die aus dem heutigen Alltag vieler Menschen nicht mehr wegzudenken sind. Bildschirme sind ?berall, sowie Gesichter, welche darin versinken. Leben an der Fingerspitze.Bilder werden ?ber jene Screens gewischt; Textnachrichten, E-Mails, Skype-Anrufe und Facebook Uploads unmittelbar get?tigt. WhatsApp? Der Kontakt: virtuell, so nah und direkt, jedoch nicht greifbar und fern. iTouch. (Das Selbst in diesem Diskurs ist eigentlich ziemlich gro?).Wo beginnt Touch? Das Tasten geschieht durch die Haut. Haut ist das erste Organ, welches aus derselben Membran wie das Gehirn im embryonalen Zustand w?chst. Haut und Fleisch falten und entfalten sich und bilden einen K?rper. Durch Haut empfindet ein neugeborener Mensch die Enden und Anf?nge seines K?rpers.Es ist der Ort, wo die Welt rund um diesen K?rper beginnt.?(Abstrakt zu Everybody Touch!, Barbara Gamper 2013)Barbara Gamper?s zweite Ausstellung in der ES Galerie zeigt eine Serie neuer Arbeiten bestehend aus photographischen Drucken, konstruierten Textilien und Objekten. Der Titel der Ausstellung bezieht sich auf die Werbekampagne des im Jahre 2008 erschienen Apple iPod Touch.Gamper schafft einen Raum, in dem Werke akitiviert werden sollen und den Zuschauer dazu einladen, diese zu ber?hren, sowie mit ihnen zu interagieren. (BITTE BER?HREN)Deren Design und Textur provozieren den Tastsinn bzw. die haptische Wahrnehmung und beziehen sich auf Haut, als Selbst (Haut-Ich), als Schutz oder zus?tzliche Schicht, Haut als Landschaft oder Beh?lter, als Grundlage sexueller Erregung, Haut als physischer Kontaktpunkt. Hautnah OOOOOOOAAAAAAAAH!Barbara GamperVernissage: 14. November, 19 UhrAusstellungsdauer: bis 14. Dezember ?ES gallery, Laubengasse 75 Meran