Der Mann stammt aus einer wahrlich bekannten Familien: Oswald von Wolkenstein-Trostburg ist Nachfahre der geschichtsträchtigen Wolkenstein-Dynastie. Darüber hinaus hat sich Wolkenstein seit Kindesbeinen an den Kunst verschrieben. Dieser Tage stelle er seine Arbeiten auf der Trostburg aus. <BR /><BR /> Der Präsident der Trostburg, Baron Carl Philipp von Hohenbühel, begrüßte die Gäste herzlich und betonte die besondere Bedeutung dieses Tages. Er würdigte die Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste. Unter ihnen waren der Bürgermeister von Waidbruck, Philipp Kerschbaumer, sowie Vertreter des Souveränen Malteserordens, die die Ausstellung mit ihrem Ehrenschutz unterstützten. <BR /><BR />Ein besonderer Gruß galt dem Künstler selbst, Oswald von Wolkenstein-Trostburg, sowie seiner Familie.<h3> Einblicke in Gefühlswelten</h3>Die Ausstellung, die unter dem Titel „Kaleidoskop“ steht, präsentiert farbintensive Werke des Künstlers, der seine Emotionen in beeindruckenden Farben ausdrückt. Besonders hervorzuheben ist ein Selbstporträt, das als Titelbild der Ausstellung dient und den Besuchern einen tiefen Einblick in die Gefühlswelt des Künstlers gewährt. Auch eine Hommage an Picasso ist Teil der Ausstellung – ein weiteres Selbstporträt, das den Künstler als Kind im Stil des berühmten Spaniers zeigt.<BR /><BR /> Carl Philipp von Hohenbühel hob in seiner Rede die lange Verbindung der Familie Wolkenstein zur Trostburg hervor und betonte, dass der Künstler gewissermaßen „bei sich zu Hause“ ausstelle. Dies verleihe der Ausstellung eine besondere historische Dimension, die durch die Anwesenheit von Oswald Graf Wolkenstein-Rodenegg, einem direkten Nachfahren des letzten Minnesängers, zusätzlich unterstrichen werde.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1066365_image" /></div> Der Kunsthistoriker und Freund des Künstlers, Marco Cestari, sprach über die besondere Fähigkeit des Künstlers, Farben als Ausdrucksmittel für seine intensive Wahrnehmung der Welt zu nutzen. Er betonte, dass die Werke von Oswald von Wolkenstein-Trostburg trotz seiner Hörbehinderung eine außergewöhnliche Sensibilität für Klänge und Stimmungen offenbaren.<BR /><BR />Am Ende der Vernissage dankte Präsident Hohenbühel allen Beteiligten, die zur Verwirklichung dieser Ausstellung beigetragen haben, insbesondere dem Künstler und seiner Familie. Er unterstrich die Bedeutung dieses kulturellen Ereignisses und lud alle ein, die beeindruckenden Werke in der Trostburg noch bis zum 31. Oktober zu entdecken.<h3> Zur Person</h3>Oswald Wolkenstein Trostburg, geboren 1954 in Brixen, entwickelte wenige Monate nach seiner Geburt eine medizinische Pathologie, die ihn als nicht hörend ausweist. Trotzdem näherte er sich den Künsten, für die er bereits im zarten Alter eine große Leidenschaft zeigte und durch die er in der Lage ist, sich auszudrücken. Nach erfolgreichem Abschluss seiner Studien an der Akademie der Schönen Künste in Verona ließ er sich dort nieder. Nach einer langen Karriere in der Versicherungswelt – obwohl immer von künstlerischem Interesse begleitet – konzentriert er sich nun ausschließlich auf sein künstlerisches Schaffen. 2020 wurde er ausgewählt, um an der Ausstellung „I Mille di Sgarbi“ des Kunstkritikers Vittorio Sgarbi teilzunehmen.<Rechte_Copyright></Rechte_Copyright>