Montag, 23. September 2019

Gemälde des Mittelalter-Malers Cimabue entdeckt

Ein fast 750 Jahre altes Gemälde des italienischen Meisters Cimabue soll Berichten zufolge in Frankreich aufgetaucht sein. Das Bild „Der verspottete Christus” aus dem Jahr 1280 sei in einem Haus in Compiègne nördlich von Paris entdeckt worden, wie die französische Nachrichtenagentur AFP am Montagabend berichtete.

Das Gemälde „Der verspottete Christus” entstand um 1280. - Foto: APA (AFP)
Das Gemälde „Der verspottete Christus” entstand um 1280. - Foto: APA (AFP)

Der Kunstexperte Eric Turquin hat das Werk demnach begutachtet und für echt befunden.

Das kleine Gemälde soll Christus inmitten einer Menschenmenge mit wütendem und grimmigem Gesichtsausdruck zeigen und Ende Oktober versteigert werden. Sein Wert wird auf 4 bis 6 Millionen Euro geschätzt.

Die Werke von Cenni di Pepo (circa 1240-1302), wie Cimabue eigentlich heißt, sind sehr selten, berichtete die französische Tageszeitung „Le Figaro”. Der Florentiner Maler und Mosaikkünstler gilt als eine der größten Figuren der italienischen Vorrenaissance.

apa/dpa

stol