Von der Renaissance über den Impressionismus bis zum Jugendstil: Verschiedenste Kunstströmungen stehen im Mittelpunkt der Ausstellungen. Hier ein kleiner Überblick...<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1019709_image" /></div> <h3> Bassano del Grappa</h3><BR /><b>„Renaissance in Schwarz und Weiß: Die Kunst des Kupferstichs in Venedig (1494-1615)“</b> ist der Titel der Ausstellung im Museo Civico, die bis zum 23. Juni dauert. Sie ist dem venezianischen Kupferstich gewidmet, der den Weg zum Druck ebnete. Die Ausstellung zeigt 90 grafische Meisterwerke von bedeutenden Künstlern der Renaissance wie Andrea Mantegna, Albrecht Dürer, Jacopo de'Barbari, Tizian, Tintoretto, Veronese, Cornelis Cort, Agostino Carracci und Giuseppe Scolari.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1019712_image" /></div> <h3> Triest</h3><BR />Die zu Ausstellungsräumen umfunktionierten Reitställe von Schloss Miramare beherbergen eine große Schau, die einer von Maximilian von Habsburg (1832-1867) finanzierten Entdeckungsreise gewidmet ist. <b>„Kosmos – Das Segelschiff des Wissens“</b> lautet der Titel der bis zum 16. Juni laufenden Ausstellung, die sich mit einer Expedition der Fregatte „Novara“ von 1857 und der Zeit der wissenschaftlichen Erforschung der Welt in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts befasst. Die Schau beleuchtet die Reise der Fregatte, die am 30. April 1857 von Triest aus in See stach und 51.856 Seemeilen, mit 22 Aufenthalten in 5 Kontinenten, zurücklegte. Die Ausstellung zeigt wichtige Funde und noch nie gezeigte Artefakte von der Reise der „Novara“, die bei der Rückkehr der Expedition nach Triest im Jahr 1860 präsentiert wurden, darunter Leihgaben aus Wiener Museen.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1019715_image" /></div> <h3> Mailand</h3><BR /> Im April wird der Impressionismus 150 Jahre alt: Anlässlich dieses Jubiläums öffnet der Palazzo Reale seine Tore für Werke von <b>Auguste Renoir (1841-1919) und Paul Cézanne (1839-1906).</b> Bis zum 30. Juni zeichnen 250 Meisterwerke aus dem Musée d'Orsay und dem Musée de l'Orangerie in Paris das Leben und das Werk von Cézanne und Renoir nach und vergleichen Werke und Lebensläufe. Cézanne mit seiner strengen und geometrischen Kunst und Renoir mit seiner abgerundeten und harmonischen Poesie beeinflussten Generationen von Malern und die moderne Kunst: 2 Werke von Cézanne und Renoir werden mit 2 Gemälden von Pablo Picasso verglichen. Die beiden großen Meister der französischen Malerei, die sich 1860 anfreundeten, bewunderten die Werke des jeweils anderen und pflegten ein gemeinsames Interesse an bestimmten Genres wie Stillleben, Landschaften und Porträts.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1019718_image" /></div> <h3> Forlì</h3><BR />Bis zum 30. Juni läuft die Schau <b>„Präraffaeliten und moderne Renaissance“</b> in den Museen San Domenico in Forlì. Anhand von etwa 300 Werken, darunter Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen, Drucke, Fotografien, Möbel, Keramiken, Glas- und Metallarbeiten, Textilien, Medaillen, illustrierte Bücher, Manuskripte und Schmuck wird die Geschichte des Präraffaelismus gezeigt. Die präraffaelitischen Künstler griffen auf eine Vielzahl von Einflüssen und historischen Elementen zurück und ließen sich von der venezianischen gotischen Architektur, sowie von Künstlern wie Cimabue, Giotto, Botticelli und Michelangelo inspirieren. Zu dieser Bewegung zählten rebellische Künstler, wie William Holman Hunt, John Everett Millais und Dante Gabriel Rossetti, die sich das Ziel setzten, die englische Malerei zu erneuern, da sie aufgrund der übermäßig formalen und strengen Regeln der Royal Academy als im Niedergang begriffen galt.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1019721_image" /></div> <h3> Fermo</h3><BR /><b>„Spiriti selvaggi Antonio Ligabue e l'eterna caccia“</b> im Polo Museale Palazzo dei Priori läuft bis zum 5. Mai. Antonio Ligabue (1899 -1965) ist unter den Malern des 20. Jahrhunderts eine absolute Ausnahmeerscheinung. In seiner starken Ausdruckskraft kann er mit Van Gogh verglichen werden. Die Ausstellung in Fermo ist eine Anthologie wilder Tiere, die ums Überleben kämpfen: ein wahrer Dschungel, den sich der Künstler in den Wäldern um den Fluss Po ausmalt. Die von Ligabue gemalte Natur ist das Theater der unerbittlichen Gewalt.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1019724_image" /></div> <h3> Rom</h3><BR /><b>„Ukiyoe – Die schwebende Welt – Visionen aus Japan“</b> heißt die bis zum 23. Juni laufende Ausstellung im Palazzo Braschi. Ukiyoe ist ein Kunstgenre, das vom 17. bis zum 19. Jahrhundert in Japan seine Blütezeit erlebte. Die von Rossella Menegazzo kuratierte Ausstellung umfasst 150 Leihgaben aus dem Museum für Orientalische Kunst „Chiossone“ in Genua und dem Museum der Zivilisationen in Rom und zeigt Werke japanischer Meister. Der Begriff Ukiyoe bedeutet „Bilder der schwebenden Welt“. Die Künstler dieser Schule schufen Holzschnitte und Gemälde mit Motiven wie weiblichen Schönheiten, Kabuki-Schauspielern und Sumo-Ringern, Szenen aus Geschichte und Volksmärchen, Reiseszenen und Landschaften, Flora und Fauna.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1019727_image" /></div> <h3> Palermo</h3><BR /><b>„Liberty – Das Goldene Zeitalter“</b> im Palazzo Sant'Elia in Palermo ist eine bis zum 30. Mai laufende Ausstellung, die dem Jugendstil in der sizilianischen Hauptstadt gewidmet ist. Zu sehen sind rund 500 Werke aus den Jahren 1897 bis 1923, darunter Architekturzeichnungen, Möbel, Gemälde, Skulpturen, Wandteppiche, Keramiken, Einrichtungsgegenstände, Dekorationsentwürfe, Kleidung und Schmuck aus 70 öffentlichen und privaten Sammlungen. Sie dokumentieren eine einmalige Epoche, jene der Blütezeit des Liberty-Stils in Palermo. Dabei handelt es sich um ein goldenes Zeitalter, in dem große Designer, Maler, Bildhauer, Dekorateure, Kunsthandwerker und Manufakturen zusammenarbeiteten, um eine neue Stadt zu schaffen, die den Bedürfnissen der Moderne und des Bürgertums entsprach. In einer Zeit des Wandels und der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung der Stadt etablierte sich unter der Ägide von Ernesto Basile eine Schule, die Palermo zu einer der italienischen Hauptstädte des Jugendstils machte.<BR /><h3> Und dann wären da noch...</h3><BR /><div class="img-embed"><embed id="1019730_image" /></div> <BR /><BR /><b>Vincent Van Gogh in Triest:</b> Bei der Schau im Revoltella-Museum (bis 30.6.) handelt es sich um eine monografische Wanderausstellung, die bereits in Rom mit großem Erfolg gezeigt wurde, wobei einige Meisterwerke des niederländischen Malers ausgestellt sind.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1019733_image" /></div> <BR /><BR /><BR /><b>Anselm Kiefer in Florenz:</b> Die Räume des Palazzo Strozzi beherbergen die Ausstellung <TextHBlau>„Anselm Kiefer – Fallen Angels“</TextHBlau> (bis 21.7.). Es können historische Werke und neue Produktionen des zeitgenössischen Künstlers bewundert werden. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1019736_image" /></div> <BR /><b><BR /><BR />Willem De Kooning in Venedig:</b> Anlässlich der Biennale von Venedig zeigt die Galleria dell'Accademia (bis 15.9.) Werke des niederländisch-amerikanischen Malers, in denen der Einfluss seiner beiden Italienaufenthalte auf sein Werk deutlich wird.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1019739_image" /></div> <BR /><b>Joan Mirò in Catania:</b> Bis zum 7. Juli beherbergt der Palazzo della Cultura die Joan Mirò gewidmete monografische Ausstellung: Nicht weniger als 80 Kunstwerke (darunter Gemälde, Skulpturen und Keramiken) des berühmten katalanischen Künstlers des Surrealismus werden ausgestellt.<BR /><BR />