Der englische Naturforscher Charles Darwin (1809–1882) war einer der wichtigsten Biologen der Wissenschaftsgeschichte. Für die Wissenschaft bleibt er der Autor, der als Erster bewiesen hat, dass die Evolution der Arten eine Tatsache ist. Für die breite Öffentlichkeit ist er der Vater der Theorie, wonach „der Mensch vom Affen abstammt“. Die Veröffentlichung seiner grundlegenden Arbeit „Die Entstehung der Arten durch natürliche Zuchtwahl“ im Jahr 1859 stieß auf heftigen Widerspruch der kirchlichen und wissenschaftlichen Kreise und zog natürlich zahlreiche Polemiken nach sich. Das konnte jedoch nicht verhindern, dass er bei seinem Tode als einer der bedeutendsten modernen Wissenschaftler angesehen wurde. Einer, der die gesamte Menschheit aufgeklärt und ihr geholfen hat, ein paar Wahrheiten mehr über sich selbst und die Welt zu erfahren.Eine so komplexe und vielseitige Persönlichkeit musste unweigerlich auch das Interesse Markus Vallazzas erwecken, eines Künstlers, der seit jeher gleichsam wie mit einer Nabelschnur einem humanistischen Erbe verbunden ist, ein Suchender, Irrender, Zweifelnder voller Hoffnungen und Illusionen. „Walther-von-der-Vogelweide-Preis“Am Samstag Nachmittag um 17 Uhr wird Markus Vallazza im Haus der Kultur (Schlernstraße 1) in Anerkennung seines künstlerischen Lebenswerks der „Walther-von-der-Vogelweide-Preis“ für das Jahr 2010 verliehen.Die Vernissage zur Ausstellung findet am 9. Oktober um 11 Uhr statt.