Der Architekt Boris Podrecca ist nicht nur derjenige, der das neue Bahnhofsareal in Bozen geplant hat und derzeit an der Umsetzung der Pläne arbeitet. Der Architekt Podrecca ist ein weltgewandter Mann, ein Mitteleuropäer wie man ihn nicht besser „erfinden“ könnte. Außerdem ist er ein vielsprachiger, gewandter Redner und ein guter Unterhalter.Sein LebenBoris Podrecca wurde 1940 in Belgrad geboren, ist in Laibach und Triest aufgewachsen, studierte in Venedig Bildhauerei und in Wien Architektur bei Roland Rainer. Er spricht sieben Sprachen und betreibt Büros in Wien und Venedig. Wolfgang Piller wird sich mit Boris Podrecca u.a. über seine kulturellen und architektonischen Wurzeln unterhalten, über seine Auseinandersetzung mit den k.u.k. Altmeistern Otto Wagner und Joze Plecnik, seine Beschäftigung mit der Moderne und mit ihm über seine eigenen Arbeiten sprechen.Boris Podrecca hat bereits verschiedene Projekte in Südtirol verwirklicht (Hotel Greif, Restaurierung und Umbau Parkhotel Laurin, Hotel Bristol und Platzgestaltung in Meran; er ist Gewinner des Ideenwettbewerbs zur Neugestaltung des Bahnhofs Bozen). Wolfgang Piller wird Boris Podrecca aber auch nach seiner Arbeitsweise fragen, die das kleine architektonische Detail genauso wichtig nimmt, wie die Großstruktur.Boris Podreccas Schwerpunkte als Architekt sind neben Stadtprojekten, Um-, Wohn- und Museumsbauten, auch die Gestaltung von Ausstellungen und öffentlichen Plätzen. Seine Bauten stehen u.a. in Venedig und Triest, an der dalmatinischen Küste Kroatiens und in Neapel, in Belgrad und Slowenien, München, Wien, Klagenfurt, aber auch in Spanien, Griechenland und den USA.Das Kamingespräch findet am 3. Juni um 20.30 Uhr im Damensalon des Parkhotels Laurin in Bozen statt.stol