Am Donnerstag setzten sich Theoretiker mit dem Inhalt der Ausstellungen in einem philosophischen Rundgang – gleichsam dem berühmten antiken Peripatos - auseinander. Im Mittelpunkt des Rundgangs stand die gegenwärtige künstlerische Praxis und die heute viel diskutierten Wahrnehmungstheorien von Maurice Merleau-Ponty bis Gilles Deleuze. Es intervenierten Haimo Perkmann, Hannes Egger und Stephan Zepke.Am Freitag, 21. August ab 19 Uhr präsentieren Wiener Architekturstudenten und ihre Meraner Kollegen die Werke, welche sie in einem zehntägigen Workshop unter der Leitung von Universitätsprofessor Fridolin Welte und Stephan Pircher in der Innenstadt von Meran erarbeitet haben. Ebenso zeigen die 14 Künstler, Intellektuellen und Kreativen, welche am Grenz Labor teilgenommen haben, ihr dynamisch-tagebuchartiges Archiv, welches sich als Dokumentation der Auseinandersetzung mit der Frage „Was ist deine Grenze?“ versteht. Geleitet wurde das Grenzlabor von der Gruppe trama21 aus der Mailand in Zusammenarbeit mit der Professorin Marcella Anglani. Anschließend zeigen Barbara Gamper und Dimitris Politis „This floor does not exist (do elevators cry?)”, eine “live performative Installation. Die bewegten Bilder haben sie innerhalb des (un)defined 09 Festivals erarbeitet.