Montag, 22. Mai 2017

Lanserhaus: “No-one knows what a body can do?"

“Meine Handlungen und Begierden sind wie Linien und Flächen. Es sind Körper – es ist mein Körper, wie er leibt und lebt“, schreiben die Organisatoren der Gruppenausstellung im Eppaner Lanserhaus. Am Freitag laden die Kuratorinnen Sarah und Kathrin Oberrauch zur Vernissage.

Lukas Hoffmann & Susan Kooi - ‘Akh’ 2017, Fotografie.
Lukas Hoffmann & Susan Kooi - ‘Akh’ 2017, Fotografie.

Die Vorstellung des Körpers als eine leere Hülle, als tabula rasa, in der sich ein Diskurs einschreibt, vergisst, dass die Materialität des Körpers nicht nur Form, sondern Voraussetzung dafür ist. Er ist nicht nur Schauplatz seiner Besetzung, sondern Akteur.

Das verborgene, kontingente Handeln des Körpers kann nur in einem materiellen Denken reflektiert werden, das sich jeder sprachlichen Fassung verweigert. Erst anhand einer Grammatik des Körpers kann ein solches Handeln erfahrbar werden.

In der Ausstellung sind folgende Künstler und Autoren vertreten: Susan Kooi & Lukas Hoffmann, Collective Samet Yilmaz, Arnaud Lajeunie, Eugenia Lapteva & Erik Gustafsson, Jonathan Lahey Dronsfield, Christian Fogarolli, Michell VVolta, Hanne Lippard & Maurits de Bruijn, Stefano Bernardi, Masatoshi Noguchi und Inga Lace.

Kuratorinnen: Am Freitag, den 26. Mai wird die Ausstellung um 19 Uhr eröffnet, um 20 Uhr performt Michell VVolta.

Öffnungszeiten: 27. Mai  – 25. Juni 2017, Freitag bis Sonntag 16:00 – 20:00? Uhr.

stol

stol