In „Frontera” setzt sich die mexikansiche Künstlerin Teresa Margolles mit dem durch die organisierte Kriminalität in ihrem Heimatland provozierten Schmerz auseinander.Das geographische Zentrum ihrer Ausstellung ist die Großstadt Ciudad Juarez an der Grenze zu den USA, die mit mehr als 3000 Morden im Jahr die internationalen Verbrechensstatistiken anführt.„Das ist eine Ausstellung, die niemanden gleichgültig lässt. Die Reaktionen des Publikums und der Presse waren sehr positiv und wir freuen uns sehr, dass wir gemeinsam mit Amnesty International zahlreiche Unterschriften für unterschiedliche Aktionen in Lateinamerika sammeln konnten”, erklärt Letizia Ragaglia, Direktorin des Museions.Die Beziehung zur Vergangenheit als Voraussetzung für die Definition von Gegenwart und Zukunft, Verdrängung und Bewältigung sowie Prozesse des Übergangs und des Vergessens sind einige der Themen, um die sich „Image to be projected until it vanishes” dreht.Der Großteil der ausgestellten Künstler stammt aus Rumänien. Ihre Arbeiten beschäftigen sich aber weder explizit mit der jüngeren Geschichte dieses Landes noch mit den Verwerfungen beim Übergang zur Demokratie.Vielmehr überschreiten die ausgestellten Werke mit ihrer universellen Bedeutung und Gültigkeit eindeutig die Grenzen eines geographischen Raumes.Kostenloser EintrittAm 25. August ist der Eintritt in das Museion, das an diesem Abend bis 22 geöffnet bleibt, ab 17 Uhr frei.Um 19 Uhr können Besucher an einer kostenlosen Führung durch die Ausstellungen teilnehmen.