Donnerstag, 14. September 2017

„lieber GLEICHberechtigt als später!“

"Yes, she can": Zum zweiten Tag der Chancengleichheit für Frauen wird im Frauenmuseum in Meran eine Ausstellung eröffnet, welche unter dem Motto „lieber GLEICHberechtigt als später!“ steht.

„Contro verso. Basta fiori, parliamo di genere“ von Sandra Sordini. Foto: Sandra Sordini
„Contro verso. Basta fiori, parliamo di genere“ von Sandra Sordini. Foto: Sandra Sordini

Im Jahr 2015 feierte der Landesbeirat für Chancengleichheit für Frauen sein 25-jähriges Bestehen. Als beständiges Symbol für das große Engagement der Frauen und ihren ständigen Einsatz für gesellschaftliches Wachstum wurde zu diesem Anlass in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff eine Seidenakazie gepflanzt.
Dabei entstand die Idee, einen Tag der Chancengleichheit für Frauen einzuführen, der wie die Seidenakazie Wurzeln schlagen und zum jährlichen Fixpunkt heran­wachsen sollte. So wurde am 16. September 2016 der 1. Tag der Chancengleichheit in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff mit einem bunten Programm begangen. 

Ausstellung zum Thema Chancengleichheit

Gastgeber für den diesjährigen Tag der Chancengleichheit ist das Frauenmuseum in Meran, welches in Zusammenarbeit mit dem Landesbeirat für Chancengleichheit für Frauen eine Ausstellung zum Thema Chancengleichheit konzipiert hat.

Mit im Team ist auch die Bozner Design-Absolventin Sandra Sordini, die 2016 mit ihrer Diplomarbeit „Contro verso. Basta fiori, parliamo di genere“ den 1. Förderpreis für wissenschaftliche Arbeiten erhielt, den der Landesbeirat für Chancengleichheit alljährlich vergibt. 

Diese Arbeit bildete die Grundlage und den Ausgangs­punkt für eine Annäherung an das Thema der Gleichberechtigung aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Anhand von Schautafeln wurden zentrale Fragen des gesellschaftlichen Lebens wie Rollenstereotype, Macht und Gesellschaft oder Körper und Schönheit aufbereitet, die als Wanderausstellung von Schulen, Organisationen und Vereinen ausgeliehen werden kann. Eine Begleitbroschüre liefert dazu theoretisches Grundlagenwissen, Denkanstöße und methodische Anregungen. 

Nur der Tag der Frau reicht nicht

„Der Tag der Chancengleichheit soll auch dazu dienen die wichtige Rolle der Frauen in unserer Gesellschaft in Erinnerung zu rufen. Es reicht nicht nur am 8. März (Tag der Frauen) daran zu denken, sondern Frauen sollen das ganze Jahr über Wertschätzung und Respekt erfahren", so die Präsidentin des Landesbeirates für Chancengleichheit Ulrike Oberhammer.

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Die Wanderausstellung wird am 16. September um 19.00 Uhr eröffnet und ist bis zum 16. Oktober im Frauenmuseum zu sehen und kann im Anschluss über das Frauenbüro des Landes Südtirol unter 0471-418690 oder [email protected] kostenlos ausgeliehen werden. 

stol