Freitag, 20. November 2015

Moroder und die Sexualität im Winecenter Kaltern

Sexualität ist längst kein Tabuthema mehr. Dennoch – wenn Männer und Frauen darüber reden, treffen zwei Welten aufeinander. Das weiß auch Künstler Roland Moroder und zeigt Bilder zu „Sexualität: ein Spiegel der Seele“.

Ob Bauernhäuser, Weinberge oder Portraits: Roland Moroders Bilderausstellungen überraschen immer wieder. Diesmal stellt sich der Grödner Künstler der Sexualität und den Fragen, die damit einhergehen. - Foto: Moroder
Ob Bauernhäuser, Weinberge oder Portraits: Roland Moroders Bilderausstellungen überraschen immer wieder. Diesmal stellt sich der Grödner Künstler der Sexualität und den Fragen, die damit einhergehen. - Foto: Moroder

Ist Sexualität für Männer eher ein Appetithappen für Zwischendurch und für Frauen ein Ausdruck ihrer Liebe? Ist Schönheit die Voraussetzung für sexuelle Anziehung? Liegt Schönheit tatsächlich im Auge des Betrachters? Was ist Attraktivität? Mehr als ein ansprechendes Äußeres? 

Was macht eine funktionierende Sexualität in der Partnerschaft aus? Sexualität im Alter: geht das? Was hat es mit der Last der Lust auf sich? Inwiefern beeinflusst die Sexualität die Psyche des Menschen? 

„Sexualität: ein Spiegel der Seele“ (26.11. bis 10.1.)

Diesen und vielen anderen Fragen zum Thema „Sexualität: ein Spiegel der Seele“ beschäftigt sich Roland Moroder in diesem Bilderzyklus.

Der Künstler versucht, für sich selbst Antworten zu finden, die er auf seinen großformatigen Bildern zum Ausdruck bringt. Durch sehr kontrastreiche Farben stellt er dabei die teils erheblichen Unterschiede dar, die zwischen der Sexualität der Frau und der Sexualität des Mannes bestehen.

Ob Bauernhäuser, Weinberge oder Portraits: Roland Moroders Bilderausstellungen überraschen immer wieder. Diesmal stellt sich der Grödner Künstler der Sexualität und den Fragen, die damit einhergehen. - Foto: Moroder

"Es stellt sich hierbei allerdings heraus, dass die Entwicklung eines Individuums durch die Entwicklung aller anderen, mit denen es in direktem oder indirektem Verkehr steht, bedingt ist, und dass die verschiedenen Generationen von Individuen, die miteinander in Verhältnisse treten, einen Zusammenhang unter sich haben, dass die Späteren in ihrer physischen Existenz durch ihre Vorgänger bedingt sind…“

Das Zitat von K. Marx ziert die Einladung zur Vernissage am 26. November (19 Uhr) im Winecenter in Kaltern. Die Ausstellung ist bis 10. Jänner 2016 werktags (9-19 Uhr) und feiertags (10-18 Uhr) zugänglich.

Roland Moroder

Roland Moroder ist 1948 in St. Ulrich geboren. Nach dem Besuch der Kunstschule St. Ulrich unter der Leitung von Professor Milly Schmalzl lernte er einige Jahre das Aktzeichnen bei Prof. Markus Vallazza. Neben seiner künstlerischen Tätigkeit besuchte Moroder die bekannte Freskoschule unter der Leitung von Robert Scherer.
Fasziniert von dieser neuen Technik erschuf der Künstlerzahlreiche Fresken auf Privathäusern und öffentlichen Gebäuden. Zu den Wertvollsten gehören sicherlich die Gemälde auf den Kirchen von Freiburg und Dettingen. In Salurn hat Moroder sein größtes Fresko realisiert mit einer Fläche von 700 Quadratmetern.
In den darauf folgenden Jahren hat Moroder sei es in Südtirol als auch im Ausland weitere zahlreiche Personalausstellungen gestaltet. 

stol

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