Mittwoch, 17. Mai 2017

Museion: Ju´lius Kollers One Man Anti-Show

Die Museion-Ausstellung ist die umfangreichste jemals gezeigte Retrospektive zum Werk von Július Koller, der in den 1960er Jahren in Osteuropa zu den bedeutendsten Künstlerpersönlichkeiten gehörte.

Július Koller, P.F. 1981, 1980. - Foto: Archiv / archive Květoslava Fulierová
Július Koller, P.F. 1981, 1980. - Foto: Archiv / archive Květoslava Fulierová

Seit seiner Wiederentdeckung in den frühen neunziger Jahren wurde er zu einem wichtigen Referenzpunkt für eine junge Generation von Kunst- und Kulturschaffenden. 

Mit seinen Arbeiten positionierte sich Koller (Piestany, Slowakei 1939 – Bratislava, 2007), nicht nur in kritischer Distanz zur kommunistischen Regierung und zu deren offiziellen Kunst, sondern stellte auch die Tradition der Moderne und die Konventionen des westlichen Kunstbetriebs in Frage.

Neben international bekannten Werken sind in der Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit demmumok und der Slowakischen Nationalgalerie entstanden ist, nie zuvor präsentierte Arbeiten, Archivmaterialien und Ephemera zu sehen.

Ju´lius Kollers One Man Anti-Show wurde von Daniel Grún, Kathrin Rhomberg und Georg Schöllhammer kuratiert.

Die konzeptuellen Fotografien des Künstlers stellen eine Verbindung zur laufenden Ausstellung, „Die Kraft der Fotografie“ mit fotografischen Arbeiten aus der Sammlung Museion her.

stol

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