Montag, 13. November 2017

Museumsreform in Italien trägt Früchte: Einnahmen stark gestiegen

Die Museumsreform in Italien trägt Früchte: Zwischen 2013 und 2016 sind die Einnahmen der Museen um 38,4 Prozent gestiegen, was 50 Millioneb Euro entspricht. 2017 wurde ein Plus von 13,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr gemeldet, berichtete der italienische Kulturminister Dario Franceschini.

Auch die Uffizien in Florenz zählen mehr Besucher.
Auch die Uffizien in Florenz zählen mehr Besucher. - Foto: © shutterstock

Die Zahl der Besucher stieg von 38,4 Millionen im Jahr 2013 auf 45,5 Millionen im Jahr 2016, was einem Plus von 18,5 Prozent entspricht. Im Gesamtjahr 2017 wird mit 50 Millionen Besuchern gerechnet, berichtete Franceschni bei einem Treffen mit den Direktoren der Museen, die im Zuge der Reform ihre Autonomie erlangt haben.

Zu ihnen zählen auch die Österreicher Peter Assmann und Peter Aufreiter. Assmann ist Direktor des Palazzo Ducale von Mantua, Aufreiter leitet die Galleria Nazionale delle Marche in Urbino. Am Treffen beteiligte sich auch Uffizien-Direktor Eike Schmidt, der ab der zweiten Hälfte 2019 das Kunsthistorische Museum (KHM) in Wien leiten wird.

Wie das Kulturministerium berichtete, verzeichneten vor allem das Kolosseum in Rom, Pompeji bei Neapel und die Uffizien deutliche Zuwachsraten.

Erstmals meldeten die Museen in der süditalienischen Region Kampanien mehr Besucher als die Toskana und Florenz, was vor allem den Ausgrabungen von Pompej, dem Schloss von Caserna und dem Museum Capodiponte in Nepael zu verdanken ist.

apa

stol