Mittwoch, 31. Mai 2017

Rotary-ARThandicap Award geht in die zweite Runde

Nachdem der Erfolg der ersten Kunstausstellung Rotary-ARThandicap im Jahr 2015, fand 2017 erneut ein Kunstwettbewerb für Menschen mit Behinderung statt.

Die Werke der Menschen mit Behinderung bei Rotary-ARThandicap. - Foto: Rotary Südtirol
Die Werke der Menschen mit Behinderung bei Rotary-ARThandicap. - Foto: Rotary Südtirol

Die Teilnahme am Projekt sollte allen Kreativen Freude und Genugtuung bereiten, und ihnen die Chance auf eine qualitative Bewertung ihres Schaffens geben. Ebenso sollte den Angehörigen, Betreuern und Begleitern Vergnügen und Stolz über die erbrachten Leistungen vermittelt werden. Und nicht zuletzt ging es darum, unsere moderne Gesellschaft zu öffnen für Signale, die von industrieller Fertigung und Höchstgeschwindigkeit weg führen, hin zur Einzigartigkeit der Kreativität.

Landeshauptmann Kompatscher und die Landesräte Stocker, Tommasini, Mussner und Achammer sowie das Südtiroler Kulturinstitut haben das Projekt „Rotary Art Handycap Award 2017“ unterstützt. Teilnahmeberechtigt war jeder in Südtirol ansässige Mensch mit körperlicher oder geistiger Behinderung ab dem vollendeten 16. Lebensjahr. Bewertet wurden pro Einsender maximal 4 Zeichnungen, Malereien, Drucke oder Plastiken.

42 Künstler sind mit insgesamt 87 Werken

Eine fachkundige Jury unter dem Vorsitz der Präsidentin der Stiftung Museion Marion Piffer - weitere Jurymitglieder: Georg Mühlberger - Haus der Kultur, Doris Ghetta - Galeristin zeitgenössischer Kunst in St. Ulrich, Heinrich Gasser - Sammler, Marco Dall'Aglio - Anwalt und Rotarier, Barone Hans Christoph von Hohenbühel und Roger Pycha – Kunstliebhaber und Rotarier - hat in diesem Jahr keinen 1. Preis vergeben, wohl aber zwei zweite Preise:

2 Zweite Plätze: Katja Prünster  und Lukas Patreider 

Der Kunstwettbewerb wurde von den drei Rotary Clubs Alto Adige-Südtirol organisiert: Bolzano-Bozen, Merano-Meran, Bressanone-Brixen, die alle ein einziges Ziel vor Augen haben: Veranstaltungen für wohltätige Zwecke und soziale Unterstützung konkret anzugehen.

stol

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