Besonderes Augenmerk wird dabei auf die beiden Gewinner „Junge Architektur“ und auf den Sonderpreisträger gesetzt. Dazu finden sich ein Gespräch mit Hannes Götsch CVO von Basis Vinschgau. <BR /><BR />Der innovative „Social Activation Hub“ in der ehemaligen Drusus-Kaserne in Schlanders „trägt in vielerlei Hinsicht zum zeitgenössischen architektonischen Diskurs bei. Hier entsteht eine neue Öffentlichkeit – nicht vollständig geplant, sondern praktiziert, erlebt, verhandelt“, ist die Jury überzeugt. <BR /><BR />Auch kommt einer der Architekten von „Studio Paradiso“ zu Wort, das für die Leichenkapelle St.Lorenzen den „Junge Architektur“-Preis erhielt. Eugen Happacher erklärt: „Mit wenigen, präzisen Mitteln wurde ein Zugang gestaltet, der im Dorf als stilles Zeichen im öffentlichen Raum verstanden wird.“ <BR /><BR />EX AEQUO wurde der Preis auch an den Architekten Philipp Steger für den alten Stadel „Maireggerhof“ vergeben. Er sagt: „Die Hofstelle steht unter Denkmal- und Ensembleschutz. Aus diesem Grund wurde das Projekt bewusst nach innen orientiert, um Eingriffe an der historischen Fassade so gering wie möglich zu halten.“