Dienstag, 21. Januar 2020

Südtiroler Projekt „Lightcatcher“ auf der DLD-Conference in München

Barbara Holzknecht und Kurt Moser waren mit ihren Projekt „Lightcatcher“ auf der internationalen „Digital-Life-Design“Konferenz in München zu Gast. Dort durfte Moser zudem auf der Bühne über „Photographie und Wahrheit“ diskutieren.

Barbara Holzknecht und Kurt Moser bei der DLD Conference  in München.
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Barbara Holzknecht und Kurt Moser bei der DLD Conference in München. - Foto: © Lightcatcher

DLD (Digital – Life – Design) wurde 2005 als intimes Treffen von Freunden gegründet und hat sich zu Europas führender Innovationskonferenz für Visionäre aus der ganzen Welt entwickelt.

Die Co-Vorsitzenden Hubert Burda, Steffi Czerny, Yossi Vardi und Paul-Bernhard Kallen haben eine interdisziplinäre und international vernetzte Plattform geschaffen, die die Welt im digitalen Zeitalter verändern wollen. Sie sind so in der Lage, Erkenntnisse aus Wirtschaft und Politik, Wissenschaft und Kunst miteinander zu verbinden.

Die international bekannte Konferenz findet jährliche im Januar kurz vor der World Economic in Davos in München statt. Im Laufe der Jahre waren Mark Zuckerberg, Norman Foster, Tony Fadell und viele mehr als Redner zu Gast.

Auf der DLD-Conference sind jedes Jahr auch interessante Persönlichkeiten aus der Kunstwelt zu Gast.

Steffi Czerny wurde auf das „Lightcatcher“-Projekt aufmerksam und hat Kurt Moser und Barbara Holzknecht in ihrem Atelier in Kaltern besucht.

Sie war beeindruckt, mit wie viel Leidenschaft und Aufwand die beiden eine Fototechnik aus dem Jahr 1850 zu neuem Leben erweckt haben und dass es überhaupt noch möglich ist, heutzutage wahrhaftige Unikate im Bereich der Photographie zu schaffen.



Für sie war klar, dass diese Bilder einen einzigartigen künstlerischen Wert haben und dass der Gedanke, der die beiden veranlasst hat, das „Lightcatcher“-Projekt ins Leben zu rufen, zur diesjährigen provokativen Frage „What are you adding?“ passt.

Das heurige Motto soll die Teilnehmer zum Nachdenken anregen, was jeder von uns zum gesellschaftlichen Wandel beitragen kann, der durch die Digitalisierung angestoßen wird. Wie können wir die Welt zu einem besseren Ort machen?

Zusammen mit dem langjährigen ARD Korrespondenten Karl Hoffmann hat Kurt Moser auf der DLD-Bühne die Frage mit Schwerpunkt „Photographie und Wahrheit“ versucht, dem Publikum ein paar interessante Denkanstöße zu vermitteln.



1500 Gäste und 150 Referenten haben vom 18. bis 20. Januar sich die Frage gestellt, welchen Beitrag jeder von uns leisten sollte, um destruktive Strömungen zu vermeiden.

Die Organisatorin Steffi Czerny hat viele prominente Gäste geladen, wie zum Beispiel Snapchat-Mitbegründer Evan Spiegel, Facebooks Politik-Chef Nick Clegg und Wikipedia-Gründer Jimmy Wales. Auch Jens Thiemer, Marketingchef von BMW, der CEO von Breitling und viele andere standen auf der Bühne.

liz