Seit mehr als 35 Jahren visualisiert Cindy Sherman mit Gestik, Pose, Verkleidung, Mimik und Make?up eine Vielzahl von Rollenbildern und weiblichen Identitäten.In Meran werden Fotografien und Video?Arbeiten der ersten Jahre gezeigt, durch die sie Bekanntheit erlangt hat. Die Ausstellung zeigt rund 50 Arbeiten der Künstlerin, welche die Wiener "Sammlung Verbund" seit ihrer Gründung im Jahre 2004 erworben hat.In den Jahren von 1975 bis 1977 erhebt Sherman erstmals das Spiel der Verwandlung zu ihrem künstlerischen Konzept und schafft zahlreiche bis heute unbekannte Fotografien, die auffallend viele Elemente des Theaters und des Films in sich vereinen.Gabriele Schor, Leiterin der "Sammlung Verbund" hat drei Jahre lang in enger Zusammenarbeit mit Cindy Sherman die konzeptuellen und performativen Anfänge des Œuvre der Künstlerin wissenschaftlich aufgearbeitet und verfasste den Catalogue Raisonné ihres Frühwerkes, erschienen 2012 im Hatje Cantz Verlag in deutscher und englischer Ausgabe. Die Ausstellung läuft vom 31. Jänner (Eröffnung um 19 Uhr) bis zum 26. Mai.