"Transitando" heißt abschreiten und ist ein dokumentarisches Porträt des Landes Südtirol. Ziel ist es, einige kulturelle Eigenheiten dieses Stückchens Erde darzustellen. Nicoló Degiorgis durchstreift die 80 nördlichsten Kilometer Italiens. Dabei forscht er nach Schwächen, Begegnungen und Widersprüchen in einem Grenzgebiet. Sein Anliegen ist es, der Identität von Mensch und Landschaft nachzuspüren. Die Bilder wollen einen Dialog herstellen zwischen Vorstellungen und Vorurteilen der Betrachter einerseits und andererseits der Wirklichkeit, so wie der Fotograf sie ausgekundschaftet hat. Nicoló Degiorgis ist 1985 in Bozen geboren und lebt und arbeitet dort.In Südtirol aufgewachsen, studiert Nicoló Degiorgis Chinesisch an der Universität von Venedig. Er zieht nach Hong Kong, arbeitet dort in einem Handelsunternehmen und studiert anschließend an der Universität in Peking weiter Chinesisch. Er hospitiert bei Magnum Photos in Paris und erhält Stipendien in seinem Heimatland Italien. Während er an einem Langzeitprojekt über die muslimische Gesellschaft Italiens arbeitet, stellt ihn die Fakultät für Politikwissenschaft der Universität Triest als Forscher ein. Die Vernissage in Innichen findet am 5. November um 19 Uhr statt.