Freitag, 15. November 2019

Viel Unsicherheit, wenig Top-Werke: New Yorker Auktionswoche zu Ende

Zum Abschluss der traditionellen New Yorker Herbstauktionen ist ein Bild des niederländisch-amerikanischen Künstlers Willem de Kooning (1904-1997) für rund 30 Millionen Dollar (etwa 27 Millionen Euro) versteigert worden.

Bei Auktionen im Frühjahr wurden deutlich höhere Preise erzielt.
Bei Auktionen im Frühjahr wurden deutlich höhere Preise erzielt. - Foto: © APA/afp / JOHANNES EISELE

Das Werk „Untitled XXII“ sei von einem asiatischen Privatsammler erworben worden, teilte das Auktionshaus Sotheby's in der Nacht zum Freitag mit. Auch Werke von Mark Rothko und Clyfford Still lagen deutlich im zweistelligen Millionenbereich. Konkurrent Christie's teilte mit, dass über alle seine Auktionen diese Woche verteilt insgesamt rund 683 Millionen Dollar zusammengekommen seien.

Highlights der Woche waren bei den verschiedenen Auktionshäusern ein Bild des US-Künstlers Ed Ruscha (52,5 Millionen Dollar), ein Wandgemälde von Keith Haring (3,9 Millionen Dollar) sowie Gemälde von Claude Monet (28 Millionen Dollar) und René Magritte (19,5 Millionen Dollar).

Bei den Auktionen im Frühjahr hatten die Preise allerdings deutlich höher gelegen: Eine Skulptur von Jeff Koons war beispielsweise für 91,1 Millionen und ein Werk von Monet für 110,7 Millionen Dollar versteigert worden. Experten sprachen von Unsicherheiten angesichts des Brexit und der anstehenden US-Wahl, außerdem seien diesmal keine wirklich herausragenden Werke im Angebot gewesen.

apa/dpa