Freitag, 03. September 2021

Wege zum Paradies

Die „klassische“ Band Spark und der Countertenor Valer Sabadus durchstreifen die Musikgeschichte – von Händel und Vivaldi bis Rammstein.

Spark
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Spark - Foto: © Gregor Hohenberg
Am Sonntag setzen die „klassische“ Band Spark und der Countertenor Valer Sabadus in der Stadtpfarrkirche Meran auf große Gefühle und verbinden Kammermusik und Hardrock, Barock-Highlights und Minimal Music oder Chanson und Oper.

Die Musik nähert sich dem Paradies und trifft auf Liebeseuphorie und Liebessehnsucht, auf Traumvisionen, Nachtstücke und natürlich auf das Ende des Lebens.

In Léo Ferrés „sanftem“ Lied spricht die trauerwunde Stimme vom „Goldglanz eines Friedens ohne Krieg“, in Eichendorffs Gedicht „In der Fremde“, das Robert Schumann in seinem „Liederkreis“ vertont, verschmilzt das lyrische Ich mit einer „Waldeinsamkeit“ und im Song „Seemann“ des Tanzmetall-Sextetts Rammstein lockt ein Fährmann Lebensmüde in sein Boot. Ein irdisches und himmlisches Vergnügen: Auf dem romantischen Streifzug stehen Saties „Engel“ ebenso am Wegesrand wie ein Vivaldi-Concerto, der Komponist Michael Nyman und die Pop-Band Depeche Mode. Beginn: 20.30 Uhr.



Spark denkt Klassik neu. Das Quintett stellt Bach, Vivaldi, Mozart & Co in einen frischen Kontext und schafft Anknüpfungsmomente mit den Klängen und dem Lebensgefühl der Gegenwart. Im Kern klassisch, nach außen eigenwillig, neugierig und unangepasst, schlagen die fünf Musiker ihr Ideenzelt auf einem offenen Feld zwischen Klassik, Minimal Music, Electro und Avantgarde auf. Lustvoll und lässig werden Stile gemixt und Klangvariationen ausgelotet, die ihr reiches Instrumentarium aus über 40 verschiedenen Flöten, Violine, Viola, Violoncello, Melodica und Klavier zu bieten hat.

Mehr Infos unter www.meranofestival.com

stol