Mittwoch, 04. Dezember 2019

Land schreibt Ideenwettbewerb aus

Mit jungen Ideen soll die Öffentlichkeit für Sprachen begeistert werden und den Mehrwert der Mehrsprachigkeit erkennen. Die Landesregierung hat die Ausschreibung eines Wettbewerbs beschlossen.

Die Landesregierung hat am Dienstag beschlossen, einen Ideenwettbewerb zum Thema Mehrsprachigkeit auszuschreiben.
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Die Landesregierung hat am Dienstag beschlossen, einen Ideenwettbewerb zum Thema Mehrsprachigkeit auszuschreiben. - Foto: © LPA

„Als mehrsprachiges Land ist Südtirol geradezu prädestiniert, den Mehrwert der Mehrsprachigkeit für das private ebenso wie für das berufliche Leben sichtbar und verständlich zu machen und die Allgemeinheit für Sprachen und das Sprachenlernen zu begeistern“, ist Landesrat Philipp Achammer überzeugt.

Aus diesem Grund hat er gemeinsam mit seinen Amtskollegen, den Landesräten für die ladinische und italienische Bildung und Kultur, Daniel Alfreider und Giuliano Vettorato, eine breit angelegte Kampagne zur Bewusstseinsbildung angestoßen. Die Kampagne trägt den Titel „Ich bin mehrsprachig. Und du? E tu? Y tö?“.

Das Konzept haben die 3 Kulturabteilungen und Bildungsdirektionen in Zusammenarbeit mit der Landesabteilung Wirtschaft, der Landesagentur für Presse und Kommunikation und einige Wirtschaftsverbänden erarbeitet, darunter Handelskammer, Wirtschaftsring, Unternehmerverband sowie lvh.

Foto, Video, Videospiele oder Poetry-Slam-Texte


Am Dienstag hat die Landesregierung auf Vorschlag von Landesrat Achammer die Ausschreibung eines Ideenwettbewerbs als Teil der Sensibilisierungskampagne beschlossen.

„Gefragt sind junge Ideen und Botschaften, ob Foto, Video, Videospiel oder Poetry-Slam-Text“, erklärt Landesrat Achammer. Der Ideenwettbewerb soll Jugendliche im Alter von 16 bis 22 Jahre ansprechen, die in Gruppen von 4 bis 6 Personen zusammenarbeiten. Für die besten Ideen gibt es nicht nur einen Geldpreis, sie werden für die landesweite Sensibilisierungskampagne verwendet.

Mit ihrem gestrigen Beschluss hat die Landesregierung die Bewertungsjury ernannt und das Preisgeld von insgesamt 8000 Euro zweckgebunden. Der Startschuss für den Wettbewerb soll im Anfangs kommenden Jahres fallen.

lpa