Unter ihnen sind Stefan Popp, der im März den Leonce-und-Lena-Preis erhalten hat, und Nina Bußmann, die auch Drehbücher schreibt. Insgesamt lesen vom 6. bis 10. Juli zehn Teilnehmer aus Deutschland, drei aus Österreich und einer aus der Schweiz aus unveröffentlichten Texten.„Was ich so mag am Bachmann-Preis, ist, dass über Literatur und oft über einzelne Passagen leidenschaftlich gestritten wird“, sagte die österreichische Moderatorin Clarissa Stadler bei der Präsentation des Programms am Mittwoch in Wien.Der Wettbewerb, der nach der aus Klagenfurt stammenden Dichterin Ingeborg Bachmann (1926-1973) benannt ist, wurde 1977 ins Leben gerufen. Die Teilnehmer stellen in ihren Lesungen unveröffentlichte Texte vor, im Anschluss debattiert eine Jury aus Autoren und Literaturkritikern live vor dem Saalpublikum und vor den Fernsehkameras über die Werke. Die Lesungen werden von 3sat live übertragen.Am 10. Juli werden neben dem Hauptpreis, der mit 25 000 Euro dotiert ist, vier weitere Preise in Gesamthöhe von 31.500 Euro vergeben. Unter den bisherigen Preisträgern sind Ulrich Plenzdorf, Sten Nadolny, Alissa Walser und Michael Lentz. Im vergangenen Jahr gewann Peter Wawerzinek.dpa