Montag, 12. Januar 2015

Bücherwelten 2015 im Waltherhaus

Auch heuer richtet das Südtiroler Kulturinstitut wieder die „Bücherwelten im Waltherhaus“ aus.

Vom 17. Jänner bis 11. Februar dreht sich im Waltherhaus in Bozen alles um das Thema Buch. Neben den Neuerscheinungen österreichischer und Südtiroler Verlage werden auch vielfach ausgezeichnete Bücher aus dem gesamten deutschen Sprachraum und Hörbücher sowie ausgewählte Kinder- und Jugendbücher gezeigt werden.

Ein buntes und abwechslungsreiches Rahmenprogramm für Kinder, Jugendliche und Erwachsene vervollständigt die Buchausstellung. Über 250 Hörbücher für Kinder, Jugendliche und Erwachsene und eine Auswahl von 100 Büchern, die im Jahr 2014 mit einem Preis ausgezeichnet wurden, stellt die Landesbibliothek Dr. Friedrich Teßmann zusammen. Vom Hanser-Verlag kommt die Bilderausstellung „Im Land der Bücher“, gezeigt werden vierzehn Drucke aus dem gleichnamigen Buch von Quint Buchholz.

Eröffnet wird die Bücherschau am Freitag, den 16. Jänner um 18 Uhr. Der Autor und Präsident des PEN-Zentrums Deutschland Josef Haslinger hält zu diesem Anlass eine Rede über „Literatur und Freiheit“.

Am 22. Jänner hält Ilona Hofer einen Vortrag für Eltern, pädagogische Fachkräfte, Bibliothekare und Interessierte zum Thema „Muss das sein: Kinder und Comics?“.

Im Rahmen der Reihe „Hörbar gut!“ liest Ulrich Matthes am 23. Jänner „Tschick“ von Wolfgang Herrndorf. Der Eintritt zu dieser Lesung kostet 6 Euro.

Am 27. Jänner diskutieren Renate Mumelter und Michael Denzer über „Anita Pichler heute?“

Einen Fix- und Höhepunkt der „Bücherwelten“ stellt alljährlich die lange Nacht des Hörbuchs dar, bei der der Bozner Filmclub zum Hör-Kino wird. Der Abend vom 28. Jänner widmet sich heuer „Hörbüchern für jede Lebensphase“.

Am 29. Jänner stellen Joachim Innerhofer und Sabine Mayr ihr Buch „Mörderische Heimat - Verdrängte Lebensgeschichten jüdischer Familien in Bozen und Meran“ vor.

„Auf nach China“ lautet die Podiumsdiskussion vom 3. Februar, bei der Roland Benedikter, Anna Stecher und Lu Zheng Neuerscheinungen über China und die Bedeutung Chinas für Europa unter die Lupe nehmen. Dazu stellen Hannes Egger und Haimo Perkmann die neue Ausgabe der Zeitschrift „Kulturelemente“ vor.

„Bibliotherapie“ betreibt Markus Fritz am 5. Februar. Zusammen mit Donatella Gigli, Sofia Moroder und Christian Hofer bietet er Medizinen - in Form von Romanen - zu allen möglichen Leiden und Lebenslagen an.

Für deutsch- und italienischsprachige OberschülerInnen ist der Workshop vom 6. Februar gedacht. Andrea Rossi, Aldo Mazza und Leopold Steurer erarbeiten zusammen mit den Studierenden das Thema „Italiener in Südtirol“, ausgehend vom Buch „Borgo Vittoria – Die Entstehung eines italienischen Dorfes bei Meran“.

Für die Grund- und MittelschülerInnen gibt es, organisiert vom Jukibuz, wieder zahlreiche Lesungen und Autorenbegegnungen, bei denen die jungen Menschen die Gelegenheit haben mit AutorInnen ins Gespräch zu kommen und in die Welt der Bücher einzutauchen (www.kulturinstitut.org/JUKIBUZ/Anmeldungen). Es gibt Einführungen zur und Führungen durch die Ausstellung. Außerdem warten ein „Lageplan“ und „Anregungen zum Besuch“ auf die jungen Besucherinnen und Besucher.

Die Ausstellung findet im oberen Foyer des Waltherhauses statt und bleibt vom 17. Jänner bis 11. Februar von Montag bis Samstag, erstmals durchgehend von 9-18 Uhr frei zugänglich.

stol