Dienstag, 17. Juli 2018

John Irving erhält Dayton-Literaturfriedenspreis

Für sein Lebenswerk wurde US-Autor John Irving mit dem Dayton-Literaturfriedenspreis ausgezeichnet.

Irvings Romane untersuchen komplexe gesellschaftliche Zusammenhänge Foto: APA (AFP/Archiv)
Irvings Romane untersuchen komplexe gesellschaftliche Zusammenhänge Foto: APA (AFP/Archiv)

Seine Romane untersuchten komplexe gesellschaftliche Zusammenhänge wie sexuelle Unterschiede und andere soziale Themen, sagten laut Nachrichtenagentur AP die Organisatoren am Dienstag. Der mit 10.000 Dollar (8.500 Euro) dotierte Preis anerkenne die Macht der Literatur zur Förderung des Friedens.

Irvings Bücher, darunter bekannte Romane wie „Garp und wie er die Welt sah” oder „Gottes Werk und Teufels Beitrag”, zeigten die Tragödie von fehlender Empathie für andere und würden dem Leser helfen, sich mit Menschen, die anders als sie selbst seien, zu identifizieren, sagte die Gründerin und Vorsitzende der Friedenspreis-Stiftung, Sharon Rab.

Der 76-Jährige Autor sagte, er begrüße den Preis, wenn dieser helfe, Aufmerksamkeit für seine Themen zu schaffen. „Ich habe in der Hoffnung geschrieben, dass Engstirnigkeit, Hass und Gewalt gegenüber sexuellen Minderheiten ein Relikt der Vergangenheit werden. In diesem Sinne habe ich aus Protest geschrieben. - Ich habe Protest-Romane geschrieben”.

apa

stol