Oberhollenzer erzählt, wie der Traumklauber zu seinen Träumen kommt. 52 davon (so viele, wie das Jahr Wochen hat) gibt es in diesem Buch: schöne, traurige, grausame Träume – oder Schwesternträume, Elternträume, Großmutterträume. Geträumt von einem Vertreter, einem Pfarrer, einem Hund, aber auch von Andreas Hofer, Tirols Nationalhelden, oder von Arnold, der Hauptfigur aus Oberhollenzers „Großmuttermorgenland“ – sie alle träumen im „Traumklauber“ ihren Traum. Indem Oberhollenzer uns die Träume der anderen durch seinen Traumklauber erzählen lässt, kunstvoll aneinander gereiht – ähnlich einer Traumgalerie –, entsteht allmählich das Bild des Traumklauber selbst, das Bild eines Menschen, der nicht träumen kann – und der doch alles dafür täte, es zu können, um endlich glücklich zu sein.Josef Oberhollenzer, geboren 1955 im Ahrntal, lebt in Bruneck. Er schreibt Lyrik, Prosa und Theaterstücke und hat bisher in Zeitschriften und Anthologien veröffentlicht. Rockbands haben seine Texte vertont. Die Buchpräsentationen finden am 24. Mai um 20 Uhr im Pfarranger in Dorf Tirol (bei schlechter Witterung im Mariensaal) statt.