Mittwoch, 09. August 2017

Literaturnobelpreisträger Wole Soyinka besucht Bozen

Literatur und politisches Engagement sind in Wole Soyinkas Leben eng miteinander verknüpft: der erste Literaturnobelpreisträger Afrikas spricht am 21. August 2017 um 18 Uhr auf Einladung des Friedenszentrums Bozen in die Aula Magna der unibz.

 Wegen seines politischen Engagements wurde der Schriftsteller 1967 festgenommen. - Foto: Facebookaccount Wole Soyinka/Screenshot
Wegen seines politischen Engagements wurde der Schriftsteller 1967 festgenommen. - Foto: Facebookaccount Wole Soyinka/Screenshot

Seine Literatur und sein Leben stehen im Mittelpunkt des Diskussionsabends mitNobelpreisträger Wole Soyinka. Wegen seines politischen Engagements wurde der 1934 geborene Schriftsteller im nigerianischen Bürgerkrieg 1967 festgenommen und erst 22 Monate später frei gelassen.

Seine Zeit im Gefängnis verarbeitete Soyinka in seinem Buch „Der Mann ist tot: Gefängnisvermerke“. In zahlreichen weiteren Werken – darunter Theaterstücke, Romane und Gedichte – bezieht er sich auf den „drückenden Stiefel und die Irrelevanz der Farbe des Fußes, der ihn trägt“. 1986 erhielt Soyinka den Nobelpreis für Literatur.

Der Abend mit Wole Soyinka ist Teil der 20 öffentlichen Veranstaltungen, mit denen die Freie Universität Bozen anlässlich ihres zwanzigjährigen Bestehens organisiert. 

Der Eintritt ist frei, eine Online-Anmeldung allerdings erforderlich, da die Plätze in der Aula Magna begrenzt sind.

stol

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