Bertrand Huber hat als Verantwortlicher zwischen dem Organisationsteam des Meraner Lyrikpreises und der Meraner Schulen mehrere Netzwerke rund um die Lyrik geknüpft.In der Klasse 4C des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums wurde eine Lyrikwerkstatt durchgeführt. Schüler hatten an fünf Nachmittagen die Möglichkeit, mit dem Lyriker Sepp Mall Gedichte zu schreiben, zu besprechen und sie wieder umzuschreiben.Christine Vescoli hat an einem Nachmittag über Tendenzen zeitgenössischer Lyrik referiert und im praktischen Teil den Akzent auf formale sowie sprachliche Gestaltungselemente der Lyrik gelegt. Der Verein der Bücherwürmer Lana hat die gesamte Lyrikwerkstatt finanziert.Parallel zur Lyrikwerkstatt haben die Klassen 2L und 3K des Kunstgymnasiums sowie die Klasse 4A des Sprachengymnasiums unter Anleitung der Professoren Waltraud Thuile, Margit Achmüller und Bertrand Huber selbst Gedichte verfasst und aus der Vielfalt aller Gedichte wurden 30 ausgewählt, welche szenisch und grafisch weiter ausgebaut werden.Der Regisseur Rudi Ladurner hat mit der Klasse 4C die ausgewählten Gedichte szenisch umgesetzt und dabei stark auf die Ironie und auf die Musik gesetzt. Die Klassen 2L und 3K hingegen setzen die Gedichte künstlerisch-grafisch um. Die Schülerarbeiten werden während des Lyrikpreises im Foyer des kleinen Kursaals gezeigt. Das „Rote Band“ ist eine Initiative der Stadtbibliothek Meran und rundet die Auseinandersetzungen der Schüler und Schülerinnen mit Lyrik ab. Das rote Band erstreckt sich von der Stadtbibliothek Meran bis hin zum Kurhaus und daran befestigt sind Schülergedichte vieler Meraner Schulen und aller drei Schulstufen. Am Mittwoch, den 14. Mai 2014, werden Grund- und Mittelschüler in der Stadtbibliothek Gedichte des „Roten Bandes“ vorlesen. Lyrik und Schule, eine szenische Lesung von Schülergedichten vorgetragen von Schüler der Klasse 4CGymnasien MeranLeiter der Lyrikwerkstatt:Sepp Mall/Christine VescoliInszenierung: Rudolf LadurnerKoordination: Bertrand HuberTermin: 16.5. um 20 Uhr