Neben seiner journalistischen Tätigkeit als Auslandsreporter hat Ulrich Ladurner auch Bücherüber die von ihm bereisten Länder geschrieben, die den Blick des politischen Kommentators austauschen gegen den des subtilen Beobachters. Daraus entstehen Geschichten des Alltags und der kleinen Ereignisse, in denen die Momente individuellen Lebens Land und Leute zeichnen.Ob der kleine Ladenbesitzer Amir aufgrund seiner Pilgerreise nach Mekka zum Heiligen wird und dadurch seine Geschäfte beträchtlich ankurbelt; ob sich der Pfarrer von Graun aufmacht, um in Rom beim Papst gegen die Errichtung des Reschener Stausees zu intervenieren – stetes sind es die einzelnen Menschen, die im Blickfang des Autor stehen und die Geschichten zeichnen. Im kultur.lana wird Ulrich Ladurner aus seinen neuesten, noch nicht veröffentlichten Texten lesen. Seine „Reisebilder“ erzählen von den Begegnungen und Beobachtungen, welche die Recherchen und Reisen durch die italienische Landschaft tragen. Weiters erkundet Ladurner die eigenwillig reizvolle Realität deutscher Schrebergärten und die Facetten anderer skurriler, abseitiger Orte.