Nun legt der mittlerweile ins schreibende Fach übergewechselte Bozner einen bravourösen Krimi-Erstling vor: „Der Zwerg im Berg und die Geigerin im Sarg“. Damit liegt seit langer Zeit endlich wieder ein Südtirol-Krimi aus der Feder eines Südtirolers im gesamtdeutschen Sprachraum vor.Das Buch wird am Mittwoch, 7. Mai um 18 Uhr im Gasthof Hopfen & Co. in Bozen vorgestellt.Herr Adami, „Der Zwerg im Berg und die Geigerin im Sarg“ … ein ungewöhnlicher Titel für einen ungewöhnlichen Krimi?Robert Adami (lacht): Hoffentlich. Ich habe die Erzählung sozusagen frei von der Leber weg geschrieben, und herausgekommen ist eine Kriminalkomödie, welche zwar über eine handfeste kriminalistische Handlung verfügt, aber trotzdem immer mit einem Augenzwinkern aufwarten möchte.Worum geht es in Ihrem Buch?Adami: Es geht um den gewaltsamen Tod einer Konzertgeigerin. Ein etwas angestaubter Staatsanwalt wird mit dem Fall betraut und sieht sich dabei unfreiwillig auf die Hilfe einer jungen, quirligen Journalistin angewiesen, welche ihn mit ihren herrlich schrägen Ermittlungseinfällen immer wieder zur Weißglut bringt. Die Lösung des Falles scheint mit der verschwundenen Geige der Violinistin zusammenzuhängen, einem sehr alten und sehr wertvollen Instrument, welches allerdings ein dunkles Geheimnis birgt…„Der Zwerg im Berg und die Geigerin im Sarg“ ist Ihr Roman-Debut: Wie haben Sie als Autor die Entstehung dieses ersten größeren Werks erlebt?Adami: Eine großartige Erfahrung. Ein kreativer Rausch, Seite für Seite, Szene für Szene. Wenn dann nach mehrmonatiger Arbeit der letzte Punkt hinter dem letzten Satz steht, dann ist das ein unglaubliches Gefühl.________________________________________________ „Der Zwerg im Berg und die Geigerin im Sarg“ in der Reihe „Südtirolkrimi“ ist im Athesia Verlag erschienen und ab sofort im Handel erhältlich.