Freitag, 16. März 2018

Maler Artur Nikodem stellt in Schloss Tirol aus

Viele Elemente moderner Stile vereint mit einem Zusammenspiel aus Licht, Formen und Farben: Dem Werk von Artur Nikodem widmet Schloss Tirol die Sonderausstellung „Artur Nikodem (1870–1940). Zwischen Stadt und Land“.

„Kreuz im Gebirge“ von Artur Nikodem. - Foto: Landesmuseen
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„Kreuz im Gebirge“ von Artur Nikodem. - Foto: Landesmuseen

Die Kunst soll nicht die Wirklichkeit darstellen, sondern die Wahrheit sagen, sodass die Menschen sie in der Wirklichkeit wiedererkennen. Dieser Gedanke bildet die Grundlage der Kunst von Artur Nikodem, einem der bedeutenden Maler der frühen Moderne Tirol, dem das Landesmuseum für Kultur- und Landesgeschichte Schloss Tirol die erste Sonderausstellung des Jahres widmet.

Der in Trient gebürtige Künstler verbrachte 15 Jahre seines Lebens in Meran, wo er als Telegrafist bei der Post in Untermais arbeitete. Als Autodidakt übernahm er mehrere Stile der Moderne (Macchiaioli, Sezession, Jugendstil, Fauvismus, Symbolismus) und vereinte sie in seinen Werken mit seiner Faszination für Licht und Lichteffekte und dem Spiel mit Formen und Farben. Die Ausstellung auf Schloss Tirol zeigt 53 Bilder, die mit wenigen Ausnahmen aus privaten Sammlungen stammen und zum Teil erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. In drei Sälen sieht man Landschaftsbilder, Portraits und ein Video zur großen Wanderausstellung “Tiroler Kunst”, die in den Jahren 1925 und 1926 durch sieben Städte Deutschlands zog und den Höhepunkt Nikodems Schaffen darstellte.

Die Ausstellung ist bis zum 3. Juni zu sehen.

stol „Kreuz im Gebirge“ 

stol