Mittwoch, 02. Mai 2018

Matura, und dann…?

Die Matura ist ein wichtiger Punkt im Leben der Oberschüler: Mit dem Ende der Schulzeit wird entschieden, ob ein weiterführendes Studium eingeschlagen wird, ein Jahr gereist wird oder doch sofort ins Berufsleben eingestiegen wird. Doch diese Entscheidung ist für viele Oberschulabgänger alles andere als leicht.

Vielen Jugendlichen fällt die Entscheidung nach der Matura nicht leicht.
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Vielen Jugendlichen fällt die Entscheidung nach der Matura nicht leicht. - Foto: © shutterstock

Das Studium zählt für viele zu den beliebtesten Möglichkeiten nach der Matura. „Dies liegt vor allem daran, dass ein Bachelor- oder auch Masterabschluss für viele Familien mittlerweile ein Muss ist“, so die Berufsberaterin Petra Tschenett von BOB, dem Institut für Bildung, Orientierung und Beruf.

Das Studienangebot, sowie die Hochschullandschaft sind vielfältig. Je nachdem, welches Fach man studieren möchte, kommt die Wahl der richtigen Hochschule dazu. Grundlegend unterscheidet man in 3 Hochschultypen: Universitäten, Fachhochschulen und Pädagogische Hochschulen. Sie alle bieten Bachelor- und Masterstudiengänge für die unterschiedlichsten Studienfächer an.

Probestudium zum „Schnuppern“ 

Viele Maturantinnen und Maturanten wissen aber gar nicht was sie studieren wollen. Als Lösung bieten mittlerweile viele Universitäten noch während der Schulzeit ein sogenanntes Probestudium an. Ein duales Studium oder die Ausbildung an einer Berufsakademie sind weitere, beliebte Möglichkeiten, die immer mehr Maturanten nach ihrer Schulzeit einschlagen.

Diese Form des Studiums zeichnet sich dadurch aus, dass sie die Ausbildung im Betrieb mit einem Studium an einer Hochschule beziehungsweise an einer Berufsakademie verbindet.

Ins Ausland und reisen?

Auch Freiwilligenjahre helfen die eigenen Interessen zu hinterfragen, meist konzentrieren sich diese auf soziale Einsatzstellen wie Krankenhäuser, Seniorenheime und wohltätige Organisationen. Immer mehr Jugendliche sehnen sich nach ihrem Abschluss ins Ausland zu gehen, um neue Länder zu erkunden und wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Viele sehen die Zeit im Ausland auch als kleine Auszeit vor dem Studien- oder Karrierestart. Eine Verschnaufpause sozusagen, in der man endlich genügend Zeit hat, um sich über seine Zukunftspläne klar zu werden.

Dieses große Angebot und dieser Schritt in die Eigenverantwortlichkeit kann überfordern, so Petra Tschenett, es sei deshalb wichtig sich frühzeitig und grundsätzlich mit sich selbst auseinanderzusetzten, sich bewusst zu werden, wo die eigenen Fähigkeiten, Interessen und Neigungen liegen, dann wird auch die Entscheidung einfach.

stol

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