Montag, 19. Oktober 2020

Meranerin Andrea Götsch nun fixes Mitglied der Wiener Philharmoniker

Eine Erfolgsmeldung hat die Musikantinnen und Musikanten der Algunder Musikkapelle am 16. Oktober erreicht: Ihre Kollegin, die Meraner Klarinettistin Andrea Götsch, hat die Probezeit im Orchester der Wiener Staatsoper bzw. der Wiener Philharmoniker bestanden und ist jetzt als erste Südtirolerin fixes Mitglied des weltberühmten Orchesters.

Andrea Götsch ist nun fixes Mitglied der Wiener Philharmoniker.
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Andrea Götsch ist nun fixes Mitglied der Wiener Philharmoniker. - Foto: © Musikkapelle Algund
Dass im Klarinettenregister der Wiener Philharmoniker eine junge Frau zu sehen und hören ist – daran haben sich die Stammgäste bei den Auftritten des bekanntesten Orchesters der Welt schon gewöhnt. Im Juni des vergangenen Jahres hatte Andrea Götsch das Probespiel für eine Stelle im Klarinettenregister für sich entschieden und als erste Frau überhaupt den Sprung in die Gruppe der Klarinetten bei diesem berühmten Orchester geschafft.

Jetzt steht fest: Andrea Götsch wird auch in den kommenden Jahren bei den Konzerten des Orchesters der Wiener Staatsoper zu sehen und zu hören sein.

Damit hat die 26-jährige Meranerin, die seit mittlerweile zwölf Jahren Mitglied der Algunder Musikkapelle ist, etwas erreicht, von dem wohl die allermeisten Musikstudierende und -talente kaum zu träumen wagen. Andrea selbst ist natürlich überglücklich: „Wegen der Corona-Pandemie hat meine Probezeit etwas länger gedauert als gedacht. Jetzt bin ich aber sehr glücklich, dass meine Orchesterkollegen mit meinen Leistungen zufrieden waren und mich einstimmig bestätigt haben.“

Ganz besonders stolz ist der Kapellmeister der „Algunder“, Christian Laimer – der zugleich der erste Klarinettenlehrer von Andrea war: „Ich freue mich riesig für Andrea. Sie hat mit sehr viel Fleiß und Zielstrebigkeit schon jetzt Großes erreicht – und ist dennoch immer eine von uns geblieben. Damit ist sie nicht nur musikalisch, sondern auch menschlich ein Vorbild für unsere Jungmusikantinnen und -musikanten – und natürlich auch für uns alle!“

stol