„Der Anton war absolut mein Lieblingshirsch“, sagt Horst Eberhöfer. „Im Sommer hielt er sich im Nationalpark in der Schweiz auf, im Winter im Münstertal.“ Hier habe er ihn in der Nähe eines Hofes über 2 Winter hinweg gemeinsam mit einem Bauern immer wieder gefüttert. So sei es ihm gelungen, das Tier zu zähmen. „Zuletzt konnte ich mich ihm bis auf 5 Meter nähern“, erinnert sich Eberhöfer. Der Naturfotograf Horst Eberhöfer.Rund 300 Stunden lang hat der ehemalige Wilderer und mittlerweile passionierte Fotograf sich mit seiner Fotokamera auf die Lauer gelegt. Herausgekommen sind über 1000 Bilder. Eines davon hat Eberhöfer schließlich beim Wettbewerb „Europäischer Naturfotograf des Jahres“ eingereicht. Und bei seiner dritten Teilnahme am Wettbewerb sollte es endlich klappen.In der Kategorie „Mensch und Natur“ wurde Eberhöfers Bild mit dem Titel „Hirsch am Kreuz“ von der Jury prämiert. „Insgesamt hatten 1100 Fotografen 18.000 Bilder eingereicht“, sagt Eberhöfer. Dass er bei den vorherigen Teilnahmen stets im Mittelfeld gelandet sei, habe ihn nicht zufrieden gestellt.„Das war aber auch Ansporn, es besser zu machen“, sagt er. Jetzt sei es schon eine besondere Ehre, zu den besten Naturfotografen Europas 2017 zu gehören.D Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".