Freitag, 23. März 2018

Monolog in Hommage in an Else Lasker-Schüler

Im Theater in der Altstadt in Meran werden Else Lasker-Schülers letzte Stunden in Zürich zu einem bewegenden Rückblick auf ihr Leben: Kindheit im Elberfeld der Gründerzeit, dann die von Aufbruchstimmung beseelten Jahre in der Berliner Bohème der Jahrhundertwende und zuletzt die ambivalenten Erfahrungen im Züricher Exil.

Der Monolog ist eine Hommage an die Dichterin Else Lasker-Schüler. - Foto: Facebook/Else Lasker-Schüler
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Der Monolog ist eine Hommage an die Dichterin Else Lasker-Schüler. - Foto: Facebook/Else Lasker-Schüler

Eine Dichterin nimmt Abschied: Es ist Else Lasker-Schülers letzter Tag im Züricher Exil, wieder einmal wird sie verscheucht – „Sechs Jahre auf Achse! Die Tippelschwester von der Wupper!“ – und diesmal ist es für immer. Auf Druck der Behörden macht sich die 1933 aus Nazideutschland Geflohene noch einmal auf die Reise nach Israel, um die Voraussetzung für einen neuerlichen Asylantrag zu erfüllen. Indes, der Kriegsausbruch wird ihre Rückkehr nach Zürich verhindern. Else Lasker-Schüler wird bis zu ihrem Tod am 17. Januar 1945 in Jerusalem bleiben.

Am Dienstag, 27. März findet um 20.30 Uhr die Premiere im Theater in der Altstadt in Meran statt. Bis zum 22. April finden immer wieder Aufführungen statt, mit jeweils Beginn um 20.30 Uhr.

stol

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