Donnerstag, 10. September 2020

20. Amadeus Awards werden verliehen – Brixner Duo Anger mit dabei

Zum 20. Mal werden am Donnerstag die Amadeus Austrian Music Awards verliehen. Da die geplante Jubiläumsveranstaltung in der Wiener Stadthalle wegen der Coronakrise abgesagt werden musste, findet die Preisvergabe im Rahmen einer vorab aufgezeichneten TV-Show statt. Mit dabei ist auch das Brixner Duo Anger.

Nora Pider und Julian Angerer haben als Duo Anger den FM4-Award gewonnen.
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Nora Pider und Julian Angerer haben als Duo Anger den FM4-Award gewonnen. - Foto: © Philipp Oberhuber/Christian Popodi
In der Show werden nicht nur die diesjährigen Preisträger gekürt, sondern auch Highlights aus den vergangenen 20 Jahren gezeigt sowie zahlreiche Auftritte österreichischer Musiker eingespielt.

Das Nominiertenfeld führen das Dialektduo Seiler und Speer sowie die Artpop-Band Bilderbuch mit jeweils 4 Gewinnchancen an.

Moderiert wird die Sendung von der mehrfachen Amadeus-Preisträgerin Conchita Wurst. 2 Preisträger stehen bereits fest: Das Südtiroler Duo Anger erhält den FM4-Award, der von den Hörern des ORF-Radios bestimmt wurde, Andre Heller wird für sein Lebenswerk geehrt.

Übertragen wird die Verleihung des Amadeus Award am heutigen Donnerstag auf ORF1 ab 20.15 Uhr.

Anger: „Freuen uns, wenn viele Südtiroler zuschalten“

Das Duo Anger, bestehend aus Nora Pider und Julian Angerer, hatten bereits im März erfahren, dass sie den FM4-Award, der von den Hörern des ORF-Radios bestimmt wird, gewonnen haben.

Sie sind die ersten Südtiroler Musiker, die sich eine der heißbegehrten
Amadeus-Trophäen mit nach Hause nehmen dürfen.

Zeitgleich bringen Anger die erste Single „Ab und zu“ ihres kommenden Albums raus, die sie beim Amadeus Award zum ersten Mal live präsentieren werden.

Das Video dazu wurde in Südtirol gedreht, unter anderem im Laaser Marmorwerk.

„Wir wollten schon sehr lange in Südtirol ein Video drehen“, sagt Nora Pider über den Dreh gegenüber STOL.

„Südtirol liegt uns sehr am Herzen und uns ist es wichtig, unseren Ursprungsort auch in unsere Bildsprache mitzunehmen. Ich denke, wir werden auch die nächsten Videos in Südtirol drehen. In manchen Szenen in Video tragen wir auch Teile der Eisacktaler Tracht, da wir viel über Tradition und Ursprung nachdenken und diese Elemente in unsere Kunst einfließen“, so Pider.

„Wir würden uns sehr freuen, wenn viele Südtiroler zur Preisverleihung um 20.15 Uhr einschalten, und bedanken uns nochmal bei allen, die für uns abgestimmt und diesen Moment überhaupt möglich gemacht haben.“

Live zu sehen gibt es das Duo übrigens am 18. September im Rahmen des Transart Festivals.

apa

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