Samstag, 14. Mai 2022

66. ESC-Finale steht vor der Tür – Gelingt Italien die Titelverteidigung?

Am heutigen Samstagabend ist es soweit: Das Finale des Eurovision Song Contest, der größten Musikshow der Welt, geht in Turin über die Bühne. STOL hat die Topfavoriten unter die Lupe genommen.

Mahmood (links) und Blanco (rechts) sollen Italien in Turin die ESC-Titelverteidigung sichern. - Foto: © APA/afp / MARCO BERTORELLO

Nachdem die Band Måneskin mit ihrem Song „Zitti e buoni“ Italien im vergangenen Jahr den Sieg gesichert hatte, steigt der Eurovision Song Contest in diesem Jahr in Turin.

Das ESC-Finale findet heute Abend in Turin statt. - Foto: © ANSA / ALESSANDRO DI MARCO


Das Finale des 66. Eurovision Song Contest beginnt am heutigen Samstagabend um 21 Uhr und wird live im TV (ORF, ARD, Rai 1) übertragen. Wer sich den bedeutsamen Sieg in Turin sichert, sollte kurz vor 1 Uhr nachts feststehen. Insgesamt werden sich das größte Musikevent des Jahres wieder rund 150-200 Millionen Menschen vor den Bildschirmen ansehen.

Ein Top-Duo soll Italien die Titelverteidigung sichern

Italien, das auch in diesem Jahr wieder zum engsten Favoritenkreis zählt, schickt das Duo Mahmood und Blanco ins Rennen. Die beiden Italiener gewannen mit ihrem emotionalen Song „Brividi“ das Sanremo-Festival und werden heute Abend versuchen , die Herzen der internationalen Fans zu erobern.

Sicherten sich den Sieg in Sanremo: Mahmood und Blanco. - Foto: © ANSA / ETTORE FERRARI / FRR


Während Mahmood bereits im Jahr 2019 in Tel Aviv mit „Soldi“ den 2. Platz für sein Land sicherte, ist es für den erst 19-jährigen italienischen Sänger Blanco die erste Teilnahme am ESC. Nun wollen sie ihr Land gemeinsam zum Heimsieg führen.

Wie politisch ist dieser ESC?

Die größten Siegchancen werden aktuell der Ukraine zugeschrieben. Diese geht in Form des Kalush Orchestras mit seinem Folklore-Rap „Stefania“ als Topfavorit ins Rennen. In den letzten Tagen wurden kritische Stimmen, dass die aktuelle politische Situation die Siegchancen in diesem Jahr zu Gunsten der Ukraine beeinflussen könnte, immer lauter. Russland hingegen wurde vom Wettbewerb wegen des Angriffskrieges gegen die Ukraine ausgeschlossen.

Die Ukraine gilt als Topfavorit auf den ESC-Titel. - Foto: © ANSA / ALESSANDRO DI MARCO


Sollte die Abstimmung indes weniger nach Solidarität, sondern nach musikalischen Kriterien ausgehen, werden Cornelia Jakobs aus Schweden und Sam Ryder aus Großbritannien die größten Chancen eingeräumt. Österreich hingegen hatte sich im Halbfinale nicht für die Endrunde des 66. ESC qualifiziert.

jno/apa

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