Mittwoch, 21. Oktober 2020

„Art meets Jazz“ zu Gast in der Antonio Dalle Nogare Stiftung

Am vergangenen Freitag machte das Spin-off Programm des Südtirol Jazzfestival erstmals Halt in der Antonio Dalle Nogare Stiftung am Fuße der Jenesier Seilbahn in Bozen.

Die Münchner Band „Ark Noir“ sorgte gemeinsam mit der deutschen Visual-Künstlerin Polygonia für eine unverwechselbare Stimmung im Ausstellungsraum.
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Die Münchner Band „Ark Noir“ sorgte gemeinsam mit der deutschen Visual-Künstlerin Polygonia für eine unverwechselbare Stimmung im Ausstellungsraum. - Foto: © Günther Pichler
Für den Anlass hat das Festival die Münchner Band „Ark Noir“ eingeladen, welche im Ausstellungsraum der Privatsammlung von Antonio Dalle Nogare inmitten der Werke konzertierte.

Unterstützt wurden die Musiker von der deutschen Visual-Künstlerin Polygonia, die ad hoc abstrakte Projektionen auf einer Leinwand hinter der Band erschuf und manipulierte.

Das Konzert, welches bereits mehrere Tage vor der Veranstaltung restlos ausgebucht war, wurde vom Publikum begeistert angenommen. Dieses hatte vor dem Konzertbesuch auch die Möglichkeit, die aktuellen Ausstellungen zu besuchen und an Führungen teilzunehmen.


Temporäre Ausstellung „TIME OUT“

Neben der Privatsammlung des Hausherrn Antonio Dalle Nogare beherbergt die Stiftung zurzeit auch die temporäre Ausstellung „TIME OUT“ mit Werken des 2011 verstorbenen amerikanischen Pioniers der Animationstechnik, Robert Breer.

Mit mehr als 70 Werken versammelt die große Retrospektive sowohl Gemälde als auch Experimentalfilme und Skulpturen des Künstlers. Kuratiert wurde die Ausstellung von Vincenzo de Bellis und Micola Brambilla und läuft noch bis 5. Juni 2021.

Dialog zwischen Jazz und Kunst

Die Eigenkompositionen von Ark Noir konnten das Publikum in der mächtigen Akustik des Ausstellungsraums in ihren Bann ziehen. Die Band arbeitet zurzeit an ihrem 2. Studioalbum, welches demnächst auf allen Plattformen erscheinen wird.

Die Zusammenarbeit der Antonio Dalle Nogare Stiftung mit dem Südtirol Jazzfestival hat mit dieser Veranstaltung einen tollen Dialog zwischen Jazz und der Kunst der Sammlung geschaffen.

stol