Montag, 27. April 2020

Berliner Philharmoniker spielen Europa-Konzert in kleiner Besetzung

Mit Musik gegen das Coronavirus: Das traditionelle Europa-Konzert der Berliner Philharmoniker am 1. Mai soll trotz der aktuellen Pandemie stattfinden. Das Orchester wird jedoch in kleiner Besetzung spielen.

Wegen der Corona-Pandemie müssen die Berliner Philharmoniker am 1. Mai auf eine Kammermusik-Besetzung ausweichen.
Wegen der Corona-Pandemie müssen die Berliner Philharmoniker am 1. Mai auf eine Kammermusik-Besetzung ausweichen.
Eröffnet wird das Konzert aus der Berliner Philharmonie mit einem Grußwort von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, wie das Orchester am Montag mitteilte.

Auf dem Programm unter Leitung von Chefdirigent Kirill Petrenko steht unter anderem Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 4 in einer Bearbeitung für Kammerorchester. Als Solistin tritt die Sopranistin Christiane Karg auf. Das Konzert wird live im Ersten Programm (11.00 Uhr) ausgestrahlt.

Wegen der Abstandsregeln und Hygieneanforderungen haben die Philharmoniker das Programm an eine kammermusikalische Besetzung angepasst. Dazu gehören neben der Mahler-Sinfonie Arvo Pärts Stück „Fratres“, György Ligetis „Ramifications“ sowie das „Adagio for Strings“ von Samuel Barber.

Seit 1991 spielen die Philharmoniker zu ihrem Geburtstag am 1. Mai an einem besonderen historischen Ort. In diesem Jahr war das Konzert vor einer Europatournee in Tel Aviv und als Teil des Staatsbesuchs des Bundespräsidenten in Israel geplant. Wegen der Pandemie wurde der Besuch verschoben und die Tournee wurde abgesagt.

dpa