Und wird somit zu einem der jüngsten Preisträger. Dem viel beschäftigten Regisseur aus Bozen wurde die wichtige Anerkennung für die Inszenierung des „Don Carlo“, einer Produktion des Fraschini-Theaters von Pavia in Koproduktion mit „OperaLombardia“, zugesprochen. Ihr Debüt feierte diese am 17. November 2023. Derzeit arbeitet er in Frankfurt, wo er die Regie der Oper „Otello“ von Rossini wiederaufgenommen hat. Und schon im Herbst wird Andrea Bernard in Bozen inszenieren, denn er eröffnet mit „Miles“ die Saison 2024/25 des Teatro Stabile. Als musikalisches Highlight konnte der Trompeter Paolo Fresu gewonnen werden. <BR /><BR />Der Premio della critica musicale „Franco Abbiati“ ist ein Musikpreis, der seit 1980/81 jährlich in verschiedenen Kategorien von der „Associazione Nazionale Critici Musicali“ vergeben wird. Namensgeber war der langjährige Musikkritiker der Tageszeitung Corriere della Sera Franco Abbiati (1898-1981). Die Preisverleihung findet im Teatro Donizetti in Bergamo statt. Seit 2007 wird der Abbiati-Preis vom Kultusministerium unterstützt und seit 2008 steht er unter der Schirmherrschaft des Präsidenten der Republik.<h3> Zur Person</h3>Andrea Bernard wurde 1987 in Bozen geboren. Schon mit 10 Jahren machte er erste Thea- tererfahrungen mit dem Ensemble Bricabrac unter Giuliana Lanzavecchia. Parallel zum Studium der Architektur (Abschluss 2012) begann er seine Arbeit bei der Oper und war an Produktionen in Italien und im Ausland beteiligt. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1023483_image" /></div> <BR /><BR />Seit 2014 arbeitet er mit Regisseuren wie Keith Warner, Julia Burbach, Tatjana Gurbaca und Damiano Michieletto zusammen. In der Spielzeit 2015/ 2016 debütiert er im Teatro Stabile von Bozen mit der Regie von „Brattaro mon amour, la periferia semi- seria“ von Cagnan. Auf der interna- tionalen Bühne machte er sich einen Namen, als er 2016 den „European Opera-directing Prize“ gewann mit „La Traviata“. <BR /><BR />Mit „Der Freischütz“ war er Halbfinalist beim internationalen Wettbewerb „Ring Award 14“ in Graz. 2016 war er auch unter den 3 Finalisten des Wettbewerbs „OperaOggi“ der Opera Lombardia für die Inszenierung einer zeitgenössischen Oper. <BR /><BR />Für die Spielzeit 23/24 des Circuito Lombardo (Teatro Fraschini di Pavia) insze- nierte er eine neue Produktion von „Don Carlo“. 2023 debütierte er an der La Fenice von Venedig mit „Ernani“ in einer Koproduktion mit dem Palau de Les Arts von Valencia. 2020 debütierte er am Teatro del Maggio Musicale Fiorentino mit einer Neuproduktion von „Don Pasquale“, die 2023 am Teatro Carlo Felice in Genua aufgenommen wurde. 2021 arbeitet er an der Oper Frankfurt mit der Inszenierung von „Amadigi von G.F. Händel im Bockenheimer Depot.<BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/kultur/musik/andrea-bernard-violetta-ist-kein-opfer" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Hier das Interview von 2018 zum Nachlesen.</a>