Das Reizvolle der Arbeit „Symptoms an Side Effects“ ist nicht zuletzt der Umstand, dass die in Kassel lebende Choreographin auch eine Gruppe Kinder in ihre neueste Arbeit mit eingebunden hat. Damit illustriert sie den Community-Gedanken des Festivals, den bereits am letzten Freitag Doris Plankl mit dem wunderbaren Stück „Wie es ist“ und fünf Seniorinnen auf der Bühne schlüssig demonstriert hatte. Für ihr Stück arbeitet Stadler genreübergreifend mit eigens für „Symptoms an Side Effects“ geschaffener Musik (Frank Gerhardt) und mit Videoeinspielungen (Monica Duncan). Evelin Stadler war bereits beim Festival während des Tanzkonzerts selbst als Tänzerin zu sehen.Evelin Stadlers „Tanz mit Nebenwirkungen“ Evelin Stadler arbeitet nach ihrem Musik- und Tanzstudium seit vielen Jahren als Tanzschaffende in Deutschland, derzeit in Kassel. Für das Festival Alps Move kehrt sie seit einige Jahren immer wieder in die Heimat zurück, um ihre aktuellen choreografischen Werke zu zeigen. Beim aktuellen Projekt hat sie dafür mit dem Eppaner MurX-Theater zusammengearbeitet. Als Resultat eines Workshops wird eine Gruppe von Kindern mit auf der Bühne stehen. „Symptoms and Side Effects. Solo mit Nebenwirkungen” spielt mit der Wahrnehmung der realen Welt - dargestellt durch den Tanz - und der fiktiven Welt (Video) und der Klangwelt (Musik). Dem Stück hat sie folgendes Zitat mitgegeben: „Manchmal muss man aus dem normalen Leben herausgenommen werden, damit man entdecken kann, dass man sein Leben abseits von sich selber lebt.“Die Produktion wird zwei Mal im Kultursaal aufgeführt, und zwar am 30. und 31. Oktober jeweils um 20 Uhr.